Ausgezeichnete Küche: Awo-Haus wird von Lott-Jonn-Initiative ausgezeichnet

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Die ersten Lebensjahre sind für das spätere Ernährungsverhalten besonders prägend. Ob zu Hause oder in der Kita – das, was auf den Tisch kommt, beeinflusst den Ernährungsstil für das spätere Leben

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Bis zu drei Mahlzeiten nehmen die meisten Kinder in der Kita ein- darunter auch immer mehr Kinder unter drei Jahren. Besonders wichtig ist dabei eine gute Mittagsverpflegung, die die Kinder ausreichend mit Nährstoffen versorgt und gut schmeckt.
Mit dem Programm „Gut essen lernen“ hat sich die LOTT-JONN-Initiative Kinder- und Jugendgesundheit die Verbesserung des Mittagessens auf die Fahnen geschrieben. Kreisweit können sich Einrichtungen für eine Teilnahme beim Kreisgesundheitsamt bewerben und ihren Speiseplan mit den Rezepturen ausführlich unter die Lupe nehmen lassen.
Auch das Team des AWO Kita und Familienzentrum „Das Haus für Kinder“ in Velbert sowie die Kolping-Kindertagestätte Bartelskamp in Velbert beteiligten sich an dem Programm. Für das gute Mittagessen konnten die Leiter der Einrichtungen, Birgit Schlag und Bernd Weber-Engels, nun eine Urkunde von Anna Schiffer vom Kreisgesundheitsamt Mettmann entgegen nehmen.
„Der Erfolg ist vor allem ein Verdienst der Köchinnen, die jeden Tag für bis zu 50 Kinder kochen und dabei auf die Vielfalt der Zutaten besonderen Wert legen“, so Schlag.
Gemüse, Vollkornprodukte, maximal zweimal in der Woche Fleisch und einmal Fisch stehen auf dem Speisenplan. „Die Arbeit hat sich gelohnt. Der Speisenplancheck und die Analyse hat bestätigt, dass wir mit unserem Mittagsangebot richtig liegen“, freut sich Birgit Schlag.
„Dadurch, dass wir selber kochen können wir viel gestalten und die Kinder freuen sich jeden Tag auf das Essen – auch auf Fisch.“
Auch Weber-Engels zeigt sich zufrieden mit dem Ergebnis. „Die Vielzahl an internationalen Gerichten auf so hohem Niveau anzubieten kann sich sehen lassen“.
Neben dem Speisenplancheck zeigt eine Nährwertanalyse der Rezepturen, wie ausgewogen die Mahlzeiten in der Einrichtung sind. Überprüft wird zu Beginn sowie am Ende des Programms. Die Ergebnisse werden dann mit dem „Qualitätsstandard für die Verpflegung in Tageseinrichtungen für Kinder“ der Deutschen Gesellschaft für Ernährung verglichen.
Die Kitas werden über „Gut essen lernen“ in einem gemeinsamen Verbesserungsprozess begleitet und die Hauswirtschaftlichen Kräfte in Weiterbildungen beraten. In Nachchecks wird überprüft, ob das Erreichte auch beibehalten wird.
Inzwischen werden kreisweit 39 Einrichtungen mit dem Programm „Gut essen lernen“ betreut. „Wir merken immer wieder, wie wichtig die Beratungen vor Ort sind, um die vielen kleinen Dinge, auf die es ankommt, ins Rollen zu bringen“, so Anna Schiffer. „Allein in diesem Jahr konnten wir sieben Kitas erneut eine Urkunde im Nachcheck verleihen.
Vor allem die Köchinnen sind mit Herz dabei und tragen einen ganz großen Anteil des Erfolgs!“
Weitere Informationen gibt es bei Anna Schiffer, Kreisgesundheitsamt Mettmann, Tel. 02104/992264, anna.schiffer@kreis-mettmann.de, sowie unter www.lott-jonn-kme.de.
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