Chirurgin greift nicht nur zum Skapell

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Mit Dr. Katja Staade, der neuen Leiterin für Allgemein- und Viszeralchirugie, ist die Liste der Chefärzte im Foyer des Helios Klinkum Niederberg vorerst komplett. (Foto: Ulrich Bangert)
Velbert: Klinikum Niederberg |

Dr. Katja Staade ist neue Chefin der Chirurgie am Klinikum Niederberg

Seit dem 1. März hat das Helios Klinikum Niederberg eine neue Chefärztin für die Allgemein- und Viszeralchirurgie. „Helios macht das, was andere Häuser gerne machen wollen, nur eben sehr professionell“, hat Dr. Katja Staade festgestellt, die zuvor ­­­am Düsseldorfer Dominikus-Krankenhaus als Chefärztin der Chirurgie tätig war. Zuvor hatte die 46-Jährige unter anderem als Oberärztin das Helios Universitätsklinikum Wuppertal kennen und schätzen gelernt.

„Helios bietet wahnsinnig hochwertige Medizin“, lobt sie und fügt die Begründung hinzu: „Innerhalb von drei Minuten steht mir Fachliteratur zu Verfügung, zweimal im Jahr treffe ich mich mit den Viszeralkollegen aus den anderen Helios-Standorten zum Informationsaustausch. Wenn wir mal nicht so gut sein sollten, unterstützen uns die Kollegen. Das waren für mich Gründe, wieder zurück zu Helios zu kommen“, so Staade.

Behandlung von gut- und bösartigen Erkrankungen des Magen-Darm-Traktes

Neben dem gesamten Spektrum der Allgemeinchirurgie beherrscht die neue Chefin den komplexen Bereich der Viszeralchirurgie mit all seinen Facetten. Dazu gehört die Behandlung von gut- und bösartigen Erkrankungen des Magen-Darm-Traktes, Hernienchirurgie (Behandlung von „Brüchen“) sowie die Proktologie. Außerdem ist sie Spezialistin für minimal-invasive Behandlungen. Durch die so genannte „Schlüsselloch-Methode“ werden über wenige Zentimeter kleine Zugänge komplexe Eingriffe schonend für den Patienten durchgeführt.

In der Freizeit spielt sie Eishockey

In ihrer Freizeit widmet sich die Düsseldorferin dem Karneval: „Ich bin Mitglied im Reitercorps der Prinzengarde Blau-Weiß.“ Nicht nur beruflich hat sich Katja Staade in einem Bereich durchgesetzt, der als Männerdömane gilt, sondern auch sportlich: Sie spielt Eishockey. Als gebürtige Gelsenkirchenerin steht sie für die „Schalker Haie“ auf den Kufen. „Das lag an dem Teich vor unserem Haus. Wenn der im Winter zugefroren war, spielte ich mit den Jungs aus der Nachbarschaft dort Eishockey.“
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