Die Ideen sind gut - nur das Geld fehlt

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Lennart Ahrens (von links) und Daniel Ahmeti stellten Stadtbaurat Andres Wendenburg anhand eines Modells ihre Pläne zu einer Umgestaltung des Schulhofes der Gesamtschule vor. Foto: Bangert

Intensiv hatten sich die Schüler der Städtischen Gesamtschule Velbert mit der Umgestaltung ihres Schulhofes beschäftigt.

Das Ergebnis beeindruckte sogar die Profis in Sachen Stadtplanung. So ließ sich Stadtbaurat Andres Wendenburg durch Lennart Ahrens und Daniel Ahmeti die Ergebnisse vorstellen, an denen alle Klassen mitgewirkt hatten.

„Hier ist ein Weg für Lieferanten, ansonsten ist die Zufahrt zum Schulhof durch eine Schranke versperrt, vom Sekretariat gibt es einen Blick darauf“, beschreibt Lennart. Um den großen Baum sollen Bänke kommen, auf die man sich auch setzen kann und die nicht tagelang feucht sind, die große Treppe soll eine seitliche Rutsche für die jüngsten Schüler erhalten. Der marode Pavillon wird durch Trampoline auf einem Tartanboden ersetzt, daneben laden Hängematten zum Ausruhen ein.

Lerntische und Stühle geben die Gelegenheit zum Freiluftunterricht oder um Hausaufgaben zu machen. In einem kleinen Häuschen lagern Spiele, die in den Pausen ausgegeben werden. Ein weiterer, wasserdurchlässiger Tartanboden soll mit zwei Fußballtoren versehen werden. Das Regenwasser soll durch eine Rinne laufen, die ebenfalls zum Spielen anregt.

„Das muss man jetzt überplanen, verfeinern und sehen, wo man das Geld herkriegt.“ Baudezernent Wendenburg zeigte sich von dem Entwurf sehr angetan und stellte fest, dass der Siegerentwurf alle Altersgruppen berücksichtigt. Ebenso begeistert war der Städteplaner von der Tatsache, dass sich die Schüler zeichnerisch mit der Schulhofgestaltung beschäftigten und abschließend anschauliche Modelle bastelten.
„Wir wollen, dass jetzt schnell etwas passiert, sonst kommt bei den Schülern Frust auf“, drängt Schulleiter Hans-Jürgen Henning. Andres Wendenburg verweist auf die enge finanzielle Lage der Stadt Velbert, aber er lässt Hoffnung durchblicken: „Wir müssen sehen, wie man kleine Module verwirklichen kann.“
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