Eine Geschichtsstunde für die Mitglieder der Senioren Union

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Foto: Werner Mönninghoff
Die 64 versammelten Mitglieder der Senioren Union Heiligenhaus im KöPi3 staunten nicht schlecht als Rolf Watty, der 2. Vorsitzende des Geschichtsvereins Heiligenhaus, innerhalb seines Vortrags die Stadt Heiligenhaus als "Stadt der Patente" bezeichnete. Bezogen auf die Einwohnerzahl - zur Zeit etwa 26.000 Einwohner - ist Heiligenhaus die Stadt mit den meisten Patenten in Deutschland. Diese Patente kommen in erster Linie aus dem Bereich der Schließanlagen, nicht nur für Wohngebäude, z.B. das Auf- und Verschließen einer Türanlage nur mit dem persönlichen Daumenabdruck, oder aber die intelligente Technik der vielen elektronischen Assistenzsysteme in modernen Pkw`s zum Beispiel.

Geschichtlich gesehen beeindruckte der Vortrag des Herrn Watty, dass durch frühe schriftliche Beurkundungen nachgewiesen werden kann, dass die heutige Heidestraße vor ca. 1300 Jahren bereits als Handelsstraße genutzt wurde und somit bereits im späteren Mittelalter von großer Bedeutung für den Warenverkehr war. Zu jener Zeit war Heiligenhaus zwar noch kein Ort im heutigen Sinne, sondern eher ein Ansammlung landwirtschaftlicher Höfe, z.B. der Hetterscheidter Hof, auch der älteste, erstmals urkundlich im Jahre 847 erwähnt, heute besser bekannt als die Abtsküche.

Die Senioren hätten sicherlich noch lange und gern dem Vortrag des Herrn Watty zugehört, doch auch eine interessante Lektion in Heimatgeschichte geht einmal zu Ende. All denen, die gern mehr aus der Geschichte ihrer schönen Heimatstadt erfahren möchten, sei der Hinweis gegeben, dem Geschichtsverein der Stadt Heiligenhaus bei zu treten.
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