Erfolgreiche Operation: Geraldy ist wieder gesund

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Foto: Reckeweg

Lachen, spielen und Spaß haben – das ist für den sechsjährigen Geraldy wieder möglich. Er wurde zum zweiten Mal im HELIOS Klinikum Niederberg operiert. Der Grund war eine ausgeprägte Hypospadie (angeborene Harnröhrenfehlbildung), die in zwei Schritten korrigiert werden musste. Nach einer Woche im Niederberger Krankenhaus kann er wieder zu seinen Freunden zum Spielen ins Friedensdorf nach Oberhausen zurückkehren – ehe er in einigen Wochen zurück nach Angola zu seiner Familie fliegt.

Seit Weihnachten 2015 ist der kleine Geraldy in Deutschland. Der gebürtige Angolaner musste seine Heimat aufgrund der Hypospadie verlassen, weil ihm in Angola nicht geholfen werden konnte. Nun lebt er mit vielen Kindern im Friedensdorf in Oberhausen. Von dort wurde er an das Team der Urologie am HELIOS Klinikum Niederberg verwiesen.

„Geraldy war das erste Mal im Frühjahr bei uns. Jetzt im September haben wir ihn ein zweites Mal operiert“, sagt Doktor med. Cornelia Möhring, Oberärztin der Klinik für Urologie und Nephrologie am HELIOS Klinikum Niederberg. „Bei unserem kleinen Patienten endete die Harnröhre nicht an der Spitze, sondern an der Unterseite des Penis verbunden mit einer starken Verkrümmung. Deshalb mussten wir die Harnröhre operativ korrigieren und den Penis aufrichten.“, sagt die Urologin. Die Klinik für Urologie und Nephrologie am HELIOS Klinikum Niederberg hat jahrzehntelange Erfahrung auf diesem Gebiet. Die Korrektur erfolgt in der Regel in einem mehrstündigen Eingriff unter Vollnarkose im Rahmen eines stationären Aufenthaltes. Die Ursache einer Hypospadie liegt in einer Entwicklungsstörung der Harnröhre in der Embryonalzeit.

Die Operation für Geraldy ist gut verlaufen. „Er ist ein kleiner Sturkopf und sagt uns jeden Morgen, was er denn gerne anziehen möchte. Wenn das nicht immer seinen Wünschen entspricht, gibt es manchmal Theater, aber er hat dem Pflegepersonal und den Ärzten ordentlich der Kopf verdreht. Wir versuchen ihm den Aufenthalt so angenehm wie möglich zu gestalten“, erzählt Dr. Möhring. Ende der Woche verlässt der tapfere Patient das Krankenhaus wieder und kehrt zu seinen Freunden zurück.
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