Fachtag zum 15-jährigen Bestehen des Arbeitskreises „Frühe Kindheit“

Anzeige
Referentin Professor phil. Barbara Ollefs (von links), Andrea Sander vom Berufskolleg Bleibergquelle, Claudia Schmidt, Fachbereichsleitung beim SKFM Velbert/Heiligenhaus, sowie Arbeitskreis-Mitbegründerin Jutta Dulitz-Colmsee begrüßten 65 Fachkräfte beim Fachtag zum Thema „Elterliche Präsenz“.
Velbert: Berufskolleg Bleibergquelle |

Vortrag zum Thema „Elterliche Präsenz“ von Professor phil. Barbara Ollefs

Anlässlich des 15-jährigen Bestehens des Arbeitskreises „Frühe Kindheit“ fand nun ein großer Fachtag zum Thema „Elterliche Präsenz“ statt, an dem 65 interessierte Pädagogen, Erzieher, Heilpädagogen, Psychologen und Sozialarbeiter teilnahmen. Sie alle lauschten dabei einem Vortrag von Professor phil. Barbara Ollefs, die etwas zum Thema „Elterliche Präsenz“ erzählte. Darüber hinaus wurde in Kleingruppen diskutiert und sich ausgetauscht. "Wir sind froh, dass so viele der Fachkräfte Interesse daran haben, sich über das Thema noch weitergehend zu informieren", sagt Andrea Sander vom Berufskolleg Bleibergquelle, wo die Veranstaltung durchgeführt wurde.

Der Arbeitskreis „Frühe Kindheit“ wurde im Mai 2001 aufgrund eines konkreten Anlasses von Mitarbeiterinnen der heilpädagogischen Frühförderung und der Sozialpädagogischen Beratung des Kreisgesundheitsamtes Mettmann gegründet. Schon recht früh setzte er sich aus professionellen Teilnehmern aus unmittelbar in Velbert ansässigen Einrichtungen und Institutionen verschiedenster Fachrichtungen, mit unterschiedlichen Qualifikationen pädagogischer, psychologischer und therapeutischer Art, zusammen. "Der Bedarf des Austausches und des gegenseitigen Kennenlernens war da und schloss durch die regelmäßigen Treffen eine Lücke", informiert Claudia Schmidt, Fachbereichsleitung beim SKFM Velbert/Heiligenhaus. "Bis heute ist dieser Arbeitskreis eine interessante Bereicherung für alle Teilnehmer. Das Ziel ist es, allen Familien, die eine besondere Unterstützung bedürfen, möglichst frühzeitige und bedarfsgerechte Hilfen - auch im Sinne von Prävention - zukommen zu lassen."

Die thematischen Schwerpunkte liegen auf der internen Vernetzung und Kooperation der verschiedenen Professionen. Ein fachübergreifender Austausch, ein unmittelbarer Informationsfluss und die Erarbeitung aktueller, fachbezogener Themen werden ebenfalls forciert. "Als ein sichtbares Ergebnis wurde zum Beispiel von einigen Teilnehmern ein spezieller Ratgeber veröffentlicht, der sich an Erzieher wendet, die sich in schwierigen Gesprächssituationen mit Eltern befinden", so Schmidt weiter. "Zudem wurde über den Arbeitskreis das Projekt ,Familienpatenschaften' in Velbert ins Leben gerufen, das in Kooperation mit der Stadt Velbert, der Bergischen Diakonie und der Freiwilligen Agentur Velbert erfolgreich umgesetzt wurde."
0
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.