Geldspende an Westdeutsche Down-Syndrom-Ambulanz

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Tatkräftige Unterstützung für Down-Syndrom betroffene Kinder.
Die erhebliche Summe setzt sich aus einer Spende der Firma Bilfinger Mauell GmbH über 1100 Euro sowie der Spende von Frau Angela Schütze (Initiatorin der Aktionen) in Höhe von 2500 Euro zusammen. Ein Betrag, der die ausschließlich durch Spenden finanzierte Arbeit der DS-Ambulanz im Bereich der interdisziplinären Beratung und Frühförderung von Kindern und Jugendlichen mit Down-Syndrom sowie die ehrenamtliche Elternarbeit und - beratung auch in nächster Zeit tatkräftig unterstützt und sicherstellt.

Die DS-Sprechstunde der Ambulanz an der Kinderklinik Niederberg ist in ihrer Form einzigartig in Deutschland und wird seit nunmehr fünf Jahren von der Bilfinger Mauell GmbH durch Spenden mitgetragen. Die Down-Syndrom Ambulanz wurde 2007 im Rahmen der Selbsthilfe von engagierten Eltern gegründet und finanziert sich ausschließlich über Spendengelder. Im Mittelpunkt stehen Kinder, die mit dem Down-Syndrom geboren werden, und ihre Eltern. Auch heute noch gilt die „Trisomie 21“, bei der das Chromosom 21 dreifach und nicht zweifach vorhanden ist, als die häufigste Chromosomenstörung: eins von 1100 Neugeborenen ist davon betroffen (Stiftung Warentest, 2010). „Das Down-Syndrom ist keine Krankheit und verursacht keine Schmerzen“, so Dr. Mirco Kuhnigk, Chefarzt der Klinik für Kinder-und Jugendmedizin am Klinikum Niederberg, der mit einem Team von Fachleuten den Kompetenz-Pool in Sachen Down-Syndrom in Velbert betreibt.

Die individuellen Ausprägungen dieses genetischen Defekts machen es für Eltern oft unmöglich, erfahrene Ärzte und Therapeuten der verschiedenen Fachrichtungen „an einen Tisch“ zu bekommen. Genau das leistet die DS-Ambulanz in ihren Sprechstunden. Regelmäßig an jedem 1. Mittwoch im Monat findet ganztägig ein Angebot statt, bei dem Eltern ihr Kind einem Kinderarzt, einer Kieferorthopädin, einer Sprachheilpädagogin, einer Ergotherapeutin, einer Physiotherapeutin sowie einer Heilpädagogin vorstellen und sich darüber hinaus mit anderen Eltern von DS-betroffenen Kindern austauschen können. Oft sind dabei kleine Tipps und Hinweise schon eine wertvolle Hilfe, beispielsweise wo es eine Brille mit extra breitem Nasenbügel gibt oder spezielle Hörhilfen.

 „Der Begriff vom Leiden“ unter Down-Syndrom ist ein Vorurteil“, so eine betroffene Mutter. „Sicher sehen Fähigkeiten und der Bedarf an Hilfe bei Menschen mit Down-Syndrom anders aus als bei einem Menschen ohne Down-Syndrom – aber die Verschiedenheit gehört als wesentliches Element zu jedem Menschsein. Es ist für mich eine Erfahrung, die mich wieder zum Wesentlichen unseres Menschseins geführt hat. Mein Sohn und der Umgang mit ebenfalls betroffenen Eltern und Kindern haben mein Leben bereichert.“

Beim „Lokaltermin“ vor Ort kam es zu einem regen Austausch aller Beteiligten. Bislang konnte die Belegschaft der Bilfinger Mauell GmbH das Projekt der Westdeutschen Down-Syndrom (DS)-Ambulanz mit mehr als 12.000, – Euro an Spenden unterstützen und will auch weiterhin „am Ball“ bleiben.
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