Generationenwechsel in den Chefetagen des HELIOS Klinikum Niederberg

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Dr. Bassam Redwan (von links) und PD Dr. Servet Bölükbas bieten ab sofort thoraxchirurgische Sprechstunden in Velbert an, Dr. Markus Bruckner ist neuer Chefarzt der Anästhesie, Dr. Lars Bansemir neuer Chefarzt der Kardiologie. Der ärztliche Direktor Prof. Dr. Mark Goepel und Klinikgeschäftsführer Dr. Niklas Cruse freuen sich über den Generationenwechsel. Foto: Dabitsch
Velbert: Klinikum Niederberg |

Ein Generationenwechsel hat im HELIOS Klinikum Niederberg stattgefunden. Am Freitag wurden die neuen Chefärzte vorgestellt.

Nachdem Dr. Christian Löhlein, Chefarzt der Anästhesie, in den Vorruhestand getreten ist, übernimmt nun der 40-jährige Dr. Markus Bruckner diese Funktion. Sein Ziel: "Das HELIOS Klinikum Niederberg soll ein schmerzfreies Krankenhaus werden." Der Kölner war zuletzt als Leitender Oberarzt am HELIOS Klinikum Siegburg tätig, seine Schwerpunkte liegen in der Schmerztherapie, der Notfall- und Intensivmedizin. Neben modernen Neuanschaffungen für die Intensivstation will Bruckner einen Akut-Schmerzdienst für die stationären Patienten sowie eine Schmerzambulanz für chronisch Kranke einführen.
Auch die Kardiologie hat einen neuen Chefarzt. Dr. Lars Bansemir löst Dr. Klaus-Dieter Emmerich ab, der ebenfalls in den Vorruhestand gegangen ist. Der 39-Jährige ist angetreten mit dem Ziel, "kardiologische Hochleistungsmedizin nach Velbert zu bringen und dabei den familiären Charakter des Hauses zu behalten". Neue Behandlungsmethoden wie das Implantieren von Herzklappen über die Leisten sind sein Steckenpferd und sollen am HELIOS Klinikum Niederberg etabliert werden.
Durch eine Kooperation mit dem HELIOS-Klinikum Wuppertal können Velberter Patienten jetzt auch thoraxchirurgisch versorgt werden. Der Chefarzt der Thoraxchirurgie PD Dr. Servet Bölükbas wird zusammen mit Dr. Bassam Redwan, Oberarzt am Bergischen Lungenzentrum, Sprechstunden für Patienten am HELIOS-Klinikum Niederberg einführen. Damit erweitert das Velberter Haus sein bisheriges Leistungsspektrum, wie Geschäftsführer Dr. Niklas Cruse betonte. Bis zum Ende des Jahres sollen am Standort Velbert noch fünf Millionen Euro in Geräte, Technik und den Altbau investiert werden. Keine Abteilung werde geschlossen, vielmehr würden Spezialisierungen in den bestehenden Bereichen angestrebt. Die Arbeiten für den Neubau sollen im zweiten Quartal 2017 beginnen, der Umzug ist 2021 geplant.
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