Heizöl im Deilbach

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Foto: Feuerwehr Velbert

Heizöl auf dem Deilbach beschäftigt seit Donnerstagmorgen die Velberter Feuerwehr. Im Bereich der Hauptstraße / Märkische Straße waren an dem Gewässer Ölschlieren und penetranter Treibstoffgeruch aufgefallen.



Die Erkundung der Einsatzkräfte ergab, dass im wesentlichen der Bachabschnitt zwischen der Straße des 17. Juni und der Hellerstraße betroffen war. Wie sich herausstellte, trat aus einem Rohr hinter dem VHS-Gebäude Donnerstraße ein Wasser-Heizöl-Gemisch aus. Während das Rohr mit einer Blase verschlossen und so weiteres Abfließen des Treibstoffes verhindert wurde, errichteten Einsatzkräfte an der Hellerstraße eine Ölsperre und trugen schwimmfähiges Ölbindemittel auf, um die Verunreinigung aufzuhalten. Das kontaminierte Bindemittel wurde in regelmäßigen Abständen abgeschöpft. Zwischenzeitlich konnte als Ursache eine Leckage an der Heizungsanlage des VHS-Gebäudes ermittelt werden, Fachleute sind derzeit mit der Behebung beschäftigt.

Die Menge Heizöl, die in den Bach gelangt ist, lässt sich derzeit nicht exakt beziffern, aufgrund des Erscheinungsbildes der Verunreinigung kann aber davon ausgegangen werden, dass es sich nicht um mehr als einige zehn Liter gehandelt hat. Der weitere Eintrag in den Bach wurde zwar unterbunden, nachfließende Ölreste und die zur Zeit sehr geringe Fließgeschwindigkeit des Deilbachs bewirken allerdings, dass sich noch immer Ölschlieren auf dem betroffenen Bachabschnitt befinden.

Die Ölsperre an der Hellerstraße wird daher aufrecht erhalten und weiterhin von der Feuerwehr kontrolliert. Vor Ort waren neben der Feuerwehr auch die Polizei, Untere Wasserbehörde, das Ordnungsamt, die Technischen Betriebe und der städtische Immobilienservice sowie Fachkräfte von Tank- und Entsorgungsfirmen.
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