Hospizverein stellt seine Arbeit vor - Vortrag im Johanniterheim in Velbert am Dienstag, 13. August

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Sterbebegleitung ist zwar ein sehr ernstes Thema, aber deshalb muss man nicht mit einem Trauergesicht herumlaufen: Andrea Schyklenk (Mitte) vom Hospizverein Niederberg, sowie Angela Gryczan (links) und Raphaela Bohle laden ins Johanniterheim zu einem Vortrag über den Hospizverein ein. Foto: Bangert

Seit mehreren Jahren besteht zwischen dem Johanniterheim Velbert und dem Hospizverein Niederberg eine gute Zusammenarbeit.

„Sterbebegleitung ist für uns ein sehr wichtiges Thema“, so Angela Gryczan, Leiterin des Sozialen Dienstes im Johanniterheim. „Wir schätzen die zusätzliche, fachliche Begleitung für unsere Bewohner und deren Angehörige, wenn sie denn gewünscht wird.“ Pflegedienstleiterin Raphaela Bohle lobt die Arbeit der ehrenamtlichen Helfer des Hospizvereins: „Sie sind eine wunderbare Hilfe für die Angehörigen, die einen lieben Menschen verlieren.“

Am Dienstag, 13. August, um 19 Uhr stellt der ambulante Hospizverein Niederberg im Johannessaal des Johanniterheims an der Cranachstraße seine Arbeit vor. Dabei geht es um die Kooperation mit dem Johanniterheim und wie die ehrenamtlichen Hospiz-Mitarbeiter ihre Betreuung gestalten und wie dabei die Angehörigen und das Personal involviert werden.

Andrea Schyklenk, die Koordinatorin des Hospizvereins, wird den Abend außerdem dazu nutzen, auf das Fortbildungsangebot aufmerksam zu machen. Noch in diesem Jahr wird ein Ausbildungskurs für ehrenamtliche Hospizhelfer angeboten, der 72 Stunden umfasst und sich über drei Monate erstreckt. „Diese Ausbildung ist zertifiziert“, so Schyklenk. Zurzeit verfügt der Verein über 20 Sterbebegleiter und kann weitere Helfer gebrauchen, die sich mit den Themen Tod und Sterben auseinandersetzen. Sie unterstützen das Pflegepersonal bei der Begleitung schwerkranker, sterbender Menschen und deren Angehörige. „Oft gibt es auch nach dem Tod noch Kontakte zu den Angehörigen“, stellt Angela Gryczan fest, die die Arbeit der Hospizhelfer „super“ findet, weil sie mit „viel Zeit und Herz“ an die Sache gehen.
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