„Jeder sollte mal zurückschauen“

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Bekannte Persönlichkeiten aus Velbert - wie der stellvertretende Bürgermeister Bernd Tondorf, Alt Bürgermeister Heinz Schemken oder Unternehmer Ulrich Hülsbeck - gaben in Interviews ihre Sicht auf Velberter Geschichte Preis. Ebenso wie Hans Amling, Horst Haaf, Klaus Mühlhoff, Dr. Eduard Neumer und Karl-Erich Pönitz unterhielten sie sich mit Werner Fischer-Feldsee, erster Vorsitzender des Bergischen Geschichtsvereins. Dieser fasste alle Fragen und Antworten, die sich um das Geschehen der letzten Jahrzehnte in Velbert drehen, in dem Buch „Gelebte Zeitgeschichte - Velberter Köpfe im Interview mit Werner Fischer-Feldsee“ zusammen.
„Köpfe sind Körperteile, mit denen gedacht wird, in denen sich wichtige Dinge abspielen“, bezieht sich Fischer-Feldsee auf den Titel. „Und unsere Velberter Köpfe haben die Ereignisse, um die es in dem Buch geht, miterlebt, teilweise sogar mitgeprägt.“ Die Erinnerungen der acht Velberter habe er als lokal-historische Quelle festgehalten, die Ausdrucksweise und Wortwahl der einzelnen Befragten sei durch die Interview-Form nicht verloren gegangen.
Thematisch geht es unter anderem darum, wie ein Velberter Bürgermeister als Abgeordneter im Bundestag arbeitete, wie ein Velberter Familienunternehmen weltweit agiert, wie die Schulzeit erfahren wurde und auch welche Rolle die Hitlerjugend spielte. „Die ,Velberter Köpfe‘ erzählen aus ihrem persönlichen Leben, über ihren Wirkungskreis und ihre Wurzeln“, so der Vorsitzende des Geschichtsvereins, der im Rahmen der Interviews selber noch Neues dazulernte.
„Darüber hinaus sind auch viele Fotos aus den Privat-Archiven der ,Velberter Köpfe‘ in dem Buch zu finden“, sagt Dr. Jutta Scheidsteger vom Scala-Verlag. Insgesamt 800 Exemplare wurden gedruckt. Sie sind ab sofort im örtlichen Buchhandel zu finden (ISBN: 978-3-9816362-0-8).
„Da jeder mal zurückschauen sollte, besonders auf die Geschichte der eigenen Stadt, eignet sich das Buch für jeden Velberter“, so der Autor und Historiker. „Und wenn die Resonanz auf das Buch gut ist, kann ich mir durchaus vorstellen, für ein zweites Buch auch noch weitere solcher Interviews zu führen.“
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Elke Schumacher aus Heiligenhaus | 18.12.2013 | 14:05  
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