Jetzt geht‘s an die Umsetzung

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Miriam Dabitsch übergibt Velberts Bürgermeister Dirk Lukrafka die Wünsche.
Die Velberter und Heiligenhauser Bürger haben ganz schön viele Wünsche: 114 + 53 erreichten die Redaktion des Stadtanzeigers im Rahmen der Aktion „Wünsche an den Bürgermeister“. Sie wurden jetzt an die Stadtspitzen übergeben. Dabei sind die Wünsche so vielseitig wie die Bürger: So gibt es in Velbert mehrere Anregungen, das Langenberger Freibad zu reaktivieren. Auch der Erhalt der Hardenbergschule und der Heinrich-Kölver-Schule sind Wünsche von Bürgern. Außerdem beschäftigt die Verkehrsplanung die Leser. So werden Halteverbote, Tempo-30-Zonen und Bremsschwellen gewünscht. „Die Wünsche zu sichten ist sehr interessant für mich“, sagte Bürgermeister Dirk Lukrafka bei der Übergabe der Wünsche durch Stadtanzeiger-Redakteurin Miriam Dabitsch. Besonderes Augenmerk fiel auf einen dicken, bunt bemalten Umschlag mit Wünschen der Grundschule Sontumer Straße. Ein Schüler wünscht sich vom Bürgermeister ein Fahrrad - der Anblick dieses Zettels machte Lukrafka, selbst Vater zweier Kinder, kurz nachdenklich.
Auch der Heiligenhauser Bürgermeister Dr. Jan Heinisch nahm die Post interessiert entgegen. Wünsche an ihn waren unter anderem eine langfristige Lösung anstatt der provisorischen Asylantenunterkunft an der Ludgerusstraße, gleich mehrere Bürger wünschen sich Änderungen bezüglich der Busverbindungen. Der zehnjährige Luca wünscht sich eine Skaterhalle und eine Leserin möchte den Bürgermeister einen Tag lang bei seinen Amtsgeschäften begleiten.
Beide Bürgermeister freuten sich über die große Resonanz auf die Wunschzettel-Aktion und versprachen, die einzelnen Wünsche jetzt Zug um Zug zu prüfen. „Manche lassen sich einfach umsetzen, andere leider nicht, weil die Stadt nicht zuständig ist“, sagt Lukrafka. Etwa, wenn es um die Errichtung eines Kinos gehe, seien die Möglichkeiten der Stadt Velbert stark begrenzt. „Dafür müsste sich ein privater Investor finden“, erklärte der Velberter Bürgermeister.
Heinisch stellte fest, dass es beherrschende Themen gebe, die immer wieder an die Stadt herangetragen würden, etwa die Sauberkeit. „Hier tun wir schon viel, aber es gibt noch Verbesserungsbedarf“, ist Heinisch mit den Anregungen seitens der Heiligenhauser einig.
„Wir danken allen Teilnehmern für die Einsendung ihrer Wünsche. Wir werden sehen, welche Wünsche umsetzbar sind“, sagen die Beiden.
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