Kooperation im Grundschullehrer-Studium

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Eine Buttercremetorte als Symbol der Zusammenarbeit schneiden (v.l.) Wolfgang Scheffler, Projektleiter am Berufskolleg Bleibergquelle, und sein niederländischer Kollege Peter Elting, Projektleiter der ITEPS, an. Foto: Köster
Velbert: Berufskolleg Bleibergquelle |

Mit dem symbolischen Anschnitt einer Buttercremetorte haben das Velberter Berufskolleg Bleibergquelle und Universität aus dem niederländischen Meppel am Montag ihre neue Kooperation besiegelt.

Bereits seit zehn Jahren kooperieren das Berufskolleg Bleibergquelle und die Universität Meppel, eine Dependance der bekannten Stenden University im niederländischen Leeuwarden, im Bereich soziale Arbeit. Künftig wollen die beiden Bildungsinstitute bei der Ausbildung von Grundschullehrern für internationale Schulen eng zusammenarbeiten. Das in Deutschland einzigartige Studium verbindet das Grundschullehramt mit der staatlich anerkannten Erzieher(innen)-Ausbildung.
Das auf Englisch zu absolvierende internationale Studium, das den Absolventen ermöglicht, ihren Beruf in jedem Land an jeder internationalen Grundschule auszuüben, findet zunächst in Velbert und vom 5. bis 8. Semester in den Niederlanden statt. Es wird von mehreren Praxisblöcken begleitet.
Nach Besuch am Vormittag beim Velberter Bürgermeister Dirk Lukrafka, der sich zukünftig vom neuen Studienangebot viele Studenten aus dem Ausland erhofft, wurde am Nachmittag an der Bleibergstraße der sogenannte Letter of Intent unterzeichnet. Darin bringen beide Seiten zum Ausdruck, dass nun intensive Vorbereitungen für eine professionelle Kooperation aufgebaut werden. Dies beinhaltet ein vertieftes Sprachstudium und weitere didaktische sowie methodische Vorbereitungen.

Cambridge-Englisch

"Wir steigen jetzt in die Vorbereitungsphase ein. Bis 2019 müssen unsere Lehrer fit gemacht werden", so Schulleiter Dr. Ludwig Wenzel. Cambridge-Englisch der Stufe C2 werde verlangt. Zudem stünden gegenseitige Hospitationen, Schulungen und internationale Konferenzen auf dem Programm.
Wenzel ist sichtlich stolz darauf, dass eine Vision nach mehr als zehn Jahren Arbeit nun endlich wahr wird. Die neue Ausbildung orientiere sich stark an den Bedürfnissen der Kinder und sei sehr mit Inhalten aus der Erzieherausbildung kompatibel.
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