Kulinarische Reise bis nach China

Zur Vorspeise gab es beim letzten gemeinsamen Kochen unter anderem Käsespieße mit frischen Tomaten oder Weintrauben.
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Gesundes Essen selber zubereiten - schon seit mehreren Jahren ist das ein wichtiges Thema bei einem Projekt, das in Zusammenarbeit des Berufskollegs Bleibergquelle und der Diakonie Niederberg umgesetzt wird.
Gemeinsam mit angehenden Erziehern des Berufskollegs setzen sich dabei Kinder mit den Themen „Essen“ und „Lebensmittel“ auseinander und schwingen darüber hinaus auch selber die Kochlöffel. Dabei lernen sie unter anderem, dass es auch ohne Mikrowelle und Fertigtüten geht.
„Nachdem wir in den vergangenen Wochen länderspezifisch gekocht haben, gibt es heute zum Abschluss nochmal ein multikulturelles Gericht“, erklärt Moritz Heckel den zehn- bis zwölfjährigen Jungen und Mädchen. Neben Heckel kochten auch die angehenden Erzieher Marilena Mungari, Josia Alberts und Nadine Florysiak insgesamt zehn Mal mit der Gruppe. Sie bekommen das Projekt als Praxisaufgabe für das Abschlusszeugnis benotet. „Wir haben in den Schulen Werbung für das Kinder-Koch-Projekt gemacht, Plakate gedruckt, die Rezepte rausgesucht und die Lebensmittel besorgt“, so Nadine Florysiak.
Eingeteilt in verschiedene Gruppen, wird sich schließlich um verschiedene Vorspeisen, ein Hauptgericht und eine Nachspeise gekümmert. „Heute wird es gefüllte Tomaten, Pumpernickel mit selbst gemachtem Aufstrich, einen Nudelsalat mit Putenbruststreifen und Schokoladen-Knusper-Crunchies geben“, kündigt Moritz Heckel an.
Diesmal gibt es sogar noch zusätzliche Hilfe von Eltern und Sponsoren wie Michael Kirch von der Sparda-Bank in Velbert, die wissen möchten, was die Kinder bei dem Projekt alles gelernt haben. Und die zeigen, dass sie inzwischen schon routiniert schnibbeln, würzen und bruzzeln können.
„Die Wobau stellt uns für das Kinder-Koch-Projekt immer leer stehende Wohnungen zur Verfügung, dafür sind wir sehr dankbar“, so Renate Zanjani von der Diakonie Niederberg. Denn nicht nur im Stadtteil Birth, sondern auch in weiteren Velberter Stadtteilen sowie auch in Heiligenhauser Stadtteilen kommen Kinder in den Genuss, mit Schülern der Bleibergquelle zu kochen.
„Am besten fand ich das chinesische Essen“, verrät der zehnjährige Philippo beim Tomaten aushüllen. „Das viele Schnibbeln für den Obstsalat fand ich nicht so gut, aber er hat trotzdem richtig lecker geschmeckt.“ Max hingegen gefiel das Thema Amerika sehr gut: „Da haben wir Hamburger selber gemacht, mit frischem Salat.“
Am Ende der Veranstaltung sitzen schließlich alle gemeinsam am Tisch und lassen sich das selbst zubereitete Essen schmecken. „Ich bin wirklich traurig, dass es jetzt vorbei ist“, sagt Lisa. Doch dank des Kochbuchs mit allen Gerichten der vergangenen Wochen, das jedes Kind zum Abschluss des Projekts bekommen hat, kann sie nun auch mal Zuhause mit Mama kochen, freut sie sich.

Autor:

Maren Menke aus Velbert

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