Mit Gottes Segen ein Umzug ohne Regen

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Der Lindwurm setzt sich um 14.11 Uhr in Bewegung.
Velbert: Friedrichstraße |

"Der Herrgott gibt uns seinen Segen", meinte ein Karnevalist während des Umzugs auf der Friedrichstraße. Der angekündigte Regen blieb aus, die Jecken konnten auch in Velbert fröhlich feiern.

70 Prozent Regenwahrscheinlichkeit hatten die Wetterdienste für den Rosenmontag gemeldet. Und einen böigen Wind noch dazu. Verständlich, dass sich die Jecken wetterfest machten für den Umzug. Die Kinder wurden von Mama und Papa dick ausstaffiert, und auch viele Erwachsene hatte noch eine regenfeste Jacke übers Kostüm gezogen.
Als sich der Tross, begleitet von einer Polizeieskorte, um 14.11 Uhr an der oberen Friedrichstraße in Bewegung setzte, war der Himmel wolkenverhangen, doch kein Tropfen Regen störte das närrische Treiben. Laut dröhnten die bekannten Karnevalsschlager aus den Boxen, als sich der Lindwurm seinen Weg durch die Menge bahnte, die die mitgebrachten Schirme und Hüte gern zum Sammeln den Kamelle nutzte.
Bei der Frage nach dem schönsten Wagen schieden sich die Geister. Die KG Große Velberter hatten einen historischen VW Bully nachgebaut, Heljens Jecken kamen auf einem Piratenschiff angerauscht.
Gespannt warteten natürlich alle Besucher auf den Wagen mit der Nummer 39. Doch nicht nur wegen des Höhepunktes ihrer Regentschaft strahlten Christian II. und Natalie I. um die Wette. Längst hatte sich im Volk die Kunde von der Spontan-Hochzeit des Prinzenpaares am Morgen im Rathaus herumgesprochen. Und so machte die ganze Wegstrecke entlang ein "Herzlichen Glückwunsch" die Runde.
Unmittelbar hinter dem Zug sorgten die "Besenwagen" gleich für saubere Straßen, doch die Feierlichkeiten waren damit noch lange nicht beendet. Auf dem Platz am Offers stieg die große After-Zug-Party.
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