Mobiles Banking nimmt zu

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Nannten nun die wichtigsten Zahlen und Daten des Jahres 2015, der Vorstand der Sparkasse Hilden-Ratingen-Velbert (HRV): Josef Stopfer (von links), Vorsitzender Jörg Buschmann und Wolfgang Busch. (Foto: Sparkasse)
Velbert: Sparkasse HRV | „Uns ist es wichtig, die Sprache des Kunden zu sprechen – und das ist auch unsere Stärke: Regional zu arbeiten und persönliche Ansprechpartner zu bieten“, so Jörg Buschmann, Vorstandsvorsitzender der Sparkasse Hilden-Ratingen-Velbert (HRV). Gemeinsam mit seinen Vorstandskollegen Wolfgang Busch und Josef Stopfer lud Jörg Buschmann zur Bilanzpressekonferenz ein und hatte viel Erfreuliches aus dem Jahr 2015 zu berichten. Und das, obwohl „die Rahmenbedingungen für die Sparkasse derzeit nicht gut sind.“ Damit meint er in erster Linie die Niedrigzins-Politik der EZB (Europäische Zentralbank).

Dennoch „Die durchschnittliche Bilanzsumme stieg um 2,6 Prozent auf 3,3 Milliarden Euro an. Die Ertragslage der Sparkasse HRV ist also solide, so dass auch in 2016 von einer Ausschüttung an die Träger auf dem Vorjahresniveau (2 Millionen Euro) ausgegangen werden kann“, so der Vorstandsvorsitzende. Die Eigenkapitalsituation biete eine stabile Basis. Darüber hinaus konnte ein Rekordjahr im Kreditgeschäft verzeichnet werden: „Das Kundenkreditgeschäft ist insgesamt um 5,6 Prozent beziehungsweise 111,1 Millionen Euro gewachsen. Es wurden über 400 Millionen Euro an Krediten herausgegeben.“ Das sei das höchste Wachstum, dass die Sparkasse HRV je hatte, zeigt sich der Vorstand erfreut.
Und auch im Firmenkundengeschäft erlebte die Sparkasse ein ausgesprochen gutes Jahr: Der Geschäftsbereich steigerte sich um 4,4 Prozent beziehungsweise 49,4 Millionen Euro.

Jörg Buschmann, Wolfgang Busch und Josef Stopfer nannten außerdem noch weitere Fakten: Beim Leasinggeschäft konnte das Vorjahr mit 165 Verträgen nochmal getoppt werden. Im Fondsgeschäft konnte die Sparkasse ebenfalls ein Rekordjahr verzeichnen: Besonders gefragt waren sachwertorientierte Anlagelösungen, aber auch bei Aktienfonds und Mischfonds gab es hohe Zuwächse. Und trotz der Niedrigzinsen ist das Vertrauen in die Sparkasse nach wie vor groß, so zeigte das Einlagengeschäft 2015 mit einem Zuwachs von 3,0 Prozent (73,7 Millionen Euro) einen positiven Verlauf.
Was den Immobilienbereich betrifft, konnte Jörg Buschmann folgende Bilanz ziehen: „Die Nachfrage nach Immobilien ist ungebrochen!“ Die Sparkasse konnte 2015 106 Objekte vermitteln.

Auch „Neuerungen“ gegenüber zeigen sich die Kunden aufgeschlossen. „Die neue Heilberufler-Betreuung wird gut angenommen“, sagt Buschmann. Dabei handelt es sich um spezielle Beratungen für Ärzte, Apotheker und andere Fachkräfte dieser Branche. „Zwei unserer Mitarbeiter wurden dafür extra geschult.“
Und obwohl der persönliche Kontakt und die Nähe zum Kunden nach wie vor hohe Priorität haben, wird auch das Online- und SB-Angebot stetig erweitert. „Die Zahl der online geführten Girokonten stieg um 6,5 Prozent und liegt bei 65.000. Auffällig dabei ist auch eine stärkere Verlagerung hin zum mobilen Banking per Smartphone und Tablet.“
Im Jahr 2015 wurde neben dem push-TAN-Sicherungsverfahren, das Transaktionen ohne Nutzung eines Zusatzgerätes ermöglicht, auch die frei wählbare Wunsch-PIN eingeführt. „Hier empfiehlt es sich, nicht sein Geburtsdatum zu nehmen“, so Josef Stopfer. Denn natürlich spiele auch das Thema „Sicherheit“ nach wie vor eine wichtige Rolle – obwohl „uns keinerlei Schadensfälle bekannt sind“, wie Buschmann betont.
Den Nerv der Zeit getroffen habe man – nach Ansicht des Vorstandes – auch mit dem „Elektronischen Kontoauszug“ und dem „Kontowecker-Service“. „Dennoch bleibt die Geschäftsstelle auch im digitalen Zeitalter der wichtigste Bestandteil unseres Angebots.“

Sich gemeinnützige direkt vor Ort einbringen – auch das wurde 2015 in den drei Städten Hilden, Ratingen und Velbert wieder fokussiert. Rund 300 lokale Einrichtungen wurden durch ein Sponsoring unterstützt. „Über 1 Millionen Euro erhielten die gemeinnützigen Institutionen insgesamt.“

Angesprochen auf mögliche Filialschließungen möchte sich der Vorstand nicht festlegen. „Im Jahr 2015 mussten wir jedenfalls keine unserer Filialen schließen, aber eine Garantie aussprechen, dass es auch in 2016 so sein wird, können wir leider nicht.“ Derzeit sind es 28 Filialen in den drei Städten, in denen aktuell 785 Mitarbeiter beschäftigt sind.

Zahlen und Daten:
-Bilanzsumme: 3,3 Millarden Euro
-Kundenkreditbestand: 2.111,5 Millarden Euro
-Girokonten: 120.202
-Sparkassenbücher: 126.013
-Anzahl der Geschäftsstellen: 28 (davon fünf SB-Geschäftsstellen)
-Beschäftigte: 785 (davon 62 Auszubildende/Studierende)
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