Netzwerk ausbauen, Kontakte pflegen

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Die französische Austausch-Praktikantin mit ihren deutschen „Kolleginnen“: Susanne Susok (von links), Nicole Fabig, Josephine Bourat und Helena Latz. Foto: Wengler

Mit dem Projekt „Einheit in der Vielfalt der EU - Soziale Inklusion, ein europäisches Thema der Städtepartner“ befasst sich derzeit Josephine Bourat, eine junge Austausch-Praktikantin im Velberter Rathaus.

Von Sarah Wengler

Ziel des Projektes ist es, eine Internetseite zu erstellen, auf der Informationen zu allen Aktionen und Veranstaltungen der Partnerstädte Châtellerault (Frankreich), Corby (Großbritannien), Igumenitsa (Griechenland) und Velbert zu finden sind. Noch bis August 2015 läuft dieses Projekt und sieht vor, dass die Städte durch die Internetseite „Wir 4 in Europa“ im ständigen Kontakt stehen und ein reger Austausch stattfindet.
Ein weiteres Ziel ist es, ein Netzwerk für Austausch-Praktikanten aufzubauen, um auch (sozial-) benachteiligten Gruppen eine Ausbildung oder einen Arbeitsplatz in einer der Partnerstädte zu ermöglichen.
Nach Josephine Bourat, die als erste Austausch-Praktikantin den Anfang macht, erhofft sich die Stadt Velbert, noch weitere junge Erwachsene begeistern zu können, die ebenfalls an dem Projekt mitarbeiten.
Die junge Französin wohnt während ihres Aufenthalts in der Stadt der Schlösser und Beschläge bei einer Gastfamilie in Langenberg. Josephine Bourat hat bereits drei Jahre Deutsch in der Schule gelernt und will im nächsten Jahr ein Architektur-Studium in Frankreich beginnen. Und auch wenn Josephine später nicht im Bereich der Presse tätig sein möchte, sieht sie ihr Praktikum im Rathaus als eine gute Möglichkeit, um sich einen Eindruck von der deutschen Lebensweise zu verschaffen und zudem ihre Deutschkenntnisse aufzubessern. „In Deutschland fühle ich mich gut aufgehoben und besonders überrascht bin ich von der Freundlichkeit der Menschen hier“, berichtet die 19-Jährige.
Die Frage, ob sie sich ein späteres Leben hier vorstellen kann, verneint die angehende Studentin. Obwohl sich Velbert nicht stark von ihrer Heimatstadt unterscheidet, würde sie nur als Urlauberin erneut nach Deutschland kommen. Denn ein Leben so weit weg von ihrer Familie kommt für sie nicht in Frage.
Die nächste Austausch-Praktikantin - ebenfalls aus Châtellerault - beginnt schon im Oktober ihr Praktikum. Susanne Susok, zuständig für die Städtepartnerschaften, teilt mit, dass zur Erweiterung noch weitere Gastfamilien gesucht werden, die Praktikanten für zwei bis drei Wochen bei sich aufnehmen können.
Nähere Informationen gibt es bei Susanne Susok unter der Telefonnummer 02051/262561.
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