Neue Räume für die Selbsthilfegruppen im Helios Klinikum Niederberg

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Doktor Cruse zusammen mit der Koordinatorin und den Leitern der Selbsthilfegruppen. Foto: Helios
Hell und freundlich, großzügig und offen: das sind die neuen Räumlichkeiten der Selbsthilfegruppen am HELIOS Klinikum Niederberg. Am 8. März eröffneten die Teilnehmer zusammen mit Ärzten des Klinikums und dem Klinikgeschäftsführer die neuen vier Wände.

Nur die Adresse ist gleich geblieben, ansonsten hat sich vieles getan. Nach wie vor treffen sich die Teilnehmer der Selbsthilfegruppen in der Robert-Koch-Straße 12. „Aber wir haben die Kritik der Gruppen ernst genommen und bieten den Gruppen nun mehr Platz an. Dies war großer Wunsch, da die vorherigen Räume zu eng für die vielen Teilnehmer geworden sind“, sagt Claudia Leu, Koordinatorin der Selbsthilfegruppen am Klinikum Niederberg. Auf über 100 Quadratmetern haben die Gruppen jetzt Platz ihre Treffen abzuhalten. Eine Küche drei Räume für Treffen und zwei Balkone laden dazu ein, gemeinsam über das Erlebte und die Krankheit zu sprechen. „Wir haben gemeinsam mit den Gruppenleitern die Räume begutachtet und diese auch zusammen eingerichtet“, so Frau Leu weiter. Die Teilnehmer der Selbsthilfegruppen sollen sich mit in den Prozess einbezogen fühlen und selbst entscheiden, wie die Räume aussehen sollen. „Dies war auch mir ganz wichtig. Denn die Gruppen sind ein Bestandteil des Klinikums und von hoher Bedeutung für unsere Patienten. Ich freue mich, wenn der Austausch in Zukunft noch enger wird“, sagt Klinikgeschäftsführer Dr. Niklas Cruse.

Das Klinikum möchte dem Label „Selbsthilfegruppenfreundliches Krankenhaus“ gerecht werden. Diese Kooperation ist im August 2015 mit der Selbsthilfe-Kontaktstelle des Kreises Mettmann ins Leben gerufen worden. Dafür soll das Klinikum den Gruppen Räumlichkeiten zur Verfügung stellen und es einen engen Austausch zwischen Klinikum, Patient und Selbsthilfegruppe geben. „Für einen regelmäßigen Informations- und Erfahrungsaustausch treffen sich die Gruppen und wir zweimal im Jahr beim Qualitätszirkel. Auch die Ärzte des Klinikums referieren regelmäßig bei den Gruppentreffen und sprechen über Neuentwicklungen ihres Spektrums“, sagt die Koordinatorin der Selbsthilfegruppen Claudia Leu weiter.

„Auf der Basis von Qualitätskriterien haben Selbsthilfegruppen gemeinsam mit der Klinik und der Selbsthilfekontaktstelle systematisch und strukturiert die Patientenorientierung im Klinikum im Sinne der Selbsthilfefreundlichkeit weiterentwickelt. Mit den neuen Gruppenräumen wird dieser Prozess fortgeführt und die Selbsthilfe als aktiver Partner des Gesundheitssystems einbezogen“, sagt auch Edith Wolf, Mitarbeiterin der Selbsthilfekontaktstelle. Claudia Leu möchte das Netzwerk der Gruppen auch in Zukunft noch ausweiten. „Wir sind bereits in Gespräch mit dem Sarkoidose Verein und wollen in den kommenden Wochen eine Diabetesgruppe gründen.“
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