Neujahr startete mit Brandeinsätzen

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(Foto: Polizei)
Einige silvestertypische Brandeinsätze beschäftigten die Feuerwehr, wie sie mitteilt, gleich nach dem Jahreswechsel. Zwischen 0.17 und 1.49 Uhr rückten die Einsatzkräfte vier Mal nach Brandmeldungen aus, zwei Mal musste die Feuerwehr tatsächlich tätig werden. Erhebliche Probleme bereitete die Witterung, wegen teils
spiegelglatter Straßen konnten die Einsatzfahrzeuge am Neujahrsmorgen zeitweise nur Schrittgeschwindigkeit fahren.

Zum Teil schon von Anwohnern gelöscht waren ein brennender Baum an der Voßkuhlstraße und eine Rutsche auf einem Spielplatz am Höfgen, Ursache waren wohl in beiden Fällen abgebrannte Feuerwerkskörper.

Einmal mehr als Lebensretter erwiesen sich Rauchmelder, die um 1.43 Uhr die Bewohner eines Einfamilienhauses am Brandenbusch im Langenhorst auf ein Feuer in ihrem Keller aufmerksam machten. Ursache waren wahrscheinlich ebenfalls abgebrannte, aber noch glimmende Silvesterkracher. Als die berufliche Wache und die beiden freiwilligen Löschzüge kurz darauf eintrafen, hatten die Bewohner bereits begonnen, die Flammen mit Schnee zu löschen. Ein Trupp unter Atemschutz setzte dem Brand mit einem C-Rohr ein schnelles Ende, anschließend wurden die verqualmten Räume mit einem Drucklüfter entraucht. Personen kamen durch das Feuer nicht zu Schaden, es entstand Sachschaden in noch nicht bekannter Höhe -
ohne den frühzeitigen Alarm der Rauchmelder hätte der Brand sicherlich erheblich schlimmere Folgen gehabt. Der Einsatz der Feuerwehr war nach gut einer Stunde um 2.49 Uhr beendet.

Fast zur selben Zeit wie in Velbert, nämlich um 1.49 Uhr, wurde ein freiwilliger Löschzug zur Werner-Buschmann-Straße in Neviges beordert. Anwohner hatten abgebrannte Feuerwerkskörper eingesammelt und an einem Containerstandort deponiert, auch hier glimmte es wohl noch zwischen den Knallern. Das Feuer, das daraus entstand, war mit einem C-Rohr schnell gelöscht.

Ein Langenberger Löschzug musste am Neujahrsmorgen ebenfalls ausrücken, allerdings um ausgelaufene Betriebsmittel nach einem Verkehrsunfall an der Kohlenstraße abzustreuen. Außerdem waren Kräfte der beruflichen Wache später in der Nacht zu zwei Tiertransporten nach Langenberg und Neviges ausgefahren.
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