Raubüberfall auf junge Frau in Velbert war vorgetäuscht

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Der Raubüberfall auf eine junge Frau in Velbert war vorgetäuscht, wie die Polizei jetzt mitteilt. Anfang Mai wurde über den Vorfall berichtet, da hieß es: "Eine 30-jährige Velberterin ließ sich am Abend zum 1. Mai gegen 0.45 Uhr von einem Taxi an der Heiligenhauser Straße absetzen. Die verbleibende Strecke zur Wohnanschrift auf der Uhlandstraße wollte sie allein und zu Fuß zurücklegen. Unterwegs wurde sie von
einer Person angesprochen und nach der Uhrzeit befragt. Unvermittelt erhielt sie einen Schlag gegen den Kopf und fiel zu Boden. Ihre mitgeführte Handtasche wurde durch den unbekannten Mann, der sich in Begleitung von drei weiteren Personen befand, durchsucht. Die junge Frau erhielt einen Tritt gegen den Kopf, wodurch sie blutende Verletzungen im Gesicht davontrug. Später, von ihrer Wohnanschrift, wurde die Polizei über den Vorfall informiert. Ein Strafverfahren wurde eingeleitet. Die weiteren Ermittlungen übernahm das zuständige Kriminalkommissariat 21 mit Sitz in Velbert. Der Täter wird wie folgt beschrieben: circa 18 Jahre alt; circa 160 Zentimeter groß; dunkler Teint; Vollbart; hellbraune Cordjacke; gepflegte Erscheinung."

30-Jährige war in alkoholisiertem Zustand gestürzt


Im Rahmen der Ermittlungsarbeit des zuständigen Kriminalkommissariats stellte sich heraus, dass die Angaben der jungen Frau frei erfunden waren und die Straftat vorgetäuscht wurde. Die 30-Jährige war in alkoholisiertem Zustand gestürzt und hatte
sich dabei die Gesichtsverletzungen zugezogen. Das Tatgeschehen und die Beschreibung des Täters hatte sich die Velberterin ausgedacht.

Die Polizei hat ein Strafverfahren gegen die Frau eingeleitet und ermittelt nun wegen Vortäuschens einer Straftat.
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