Ruderin Laura Kampmann holt Gold bei der U 19 WM in Rio

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Die Langenbergerin Laura Kampmann bringt aus Rio von den U19 Weltmeisterschaften Gold mit nach Hause. 11 Medaillen konnte der Deutsche Ruderverband (DRV) gewinnen.

Bevor sich Laura Kampmann mit ihren Bootspartnerinnen ins Siegerruderboot setzte, konnte sie ihren 18. Geburtstag feiern. Sicher ein besonderer Geburtstag, den die junge Ruderin so schnell nicht vergessen wird.
Denn besser hätte die WM der unter 19 -Jährigen für das Ruderteam des deutschen Ruderverbandes kaum laufen können. Laura Kampmann ruderte mit ihren Kameradinnen im Doppelvierer zum Gold. Sie schafften im Vorlauf sowie im Halb- und im Finalrennen jeweils einen Start/Ziel-Sieg. „Der Start war fantastisch, wir lagen sofort in Führung. Danach ruderten wir einige Spurts in der Mitte des Rennens, Großbritannien fing einen Krebs und wir fuhren einfach weiter“, so die Siegerin. Wobei im Rudersport „einen Krebs fangen“ bedeutet, dass es bei den britischen Ruderern zu einem technischen Fehler kam, der nicht ohne Folgen blieb. Im Finalrennen auf dem Lagoa Rodrigo de Freitas in Rio de Janeiro (Brasilien)konnten sie sogar mit über vier Sekunden Vorsprung auf die Gegner den Sieg einfahren. Insgesamt erruderten die Boote des Deutschen Ruderverbandes elf Medaillen. Die fünf Goldmedaillen gab es für den Junioren-Zweier, Juniorinnen-Doppelzweier, Junioren-Vierer mit Steuermann, Juniorinnen-Doppelvierer und Juniorinnen-Achter mit Steuerfrau. Zudem hat das Team vier Silber- und zwei Bronzemedaillen mit im Gepäck. Der DRV ging in allen 13 Bootsklassen an den Start und konnte alle Boote für das Final A qualifizieren. Insgesamt hatten sich 54 Länder zu den Wettbewerben angemeldet. Die U19-Weltmeisterschaften im vorolympischen bzw. paralympischen Jahr sind auch das Testevent für die Olympischen und Paralympischen Spiele an selber Stelle im Jahr 2016.
Aufgrund einer Windwarnung für den Samstagnachmittag und Sonntag fanden die Final A alle schon einen Tag früher statt. Laura Kampmann, Franziska Kampmann, Lena Reuss und Katharina Börms brachten ihre Goldmedaille gestern mit nach Deutschland.
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