Schwer- und Leichtverletzte durch unvorsichtiges Wenden

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(Foto: Polizei)
Zu zwei schwer- und einer leichtverletzten Person kam es in Heiligenhaus durch unvorsichtiges Wenden, wie die Polizei informiert. Am Dienstagabend, gegen 18.10 Uhr, kam es auf der Langenbügeler Straße (K 4), in Höhe des Hauses Nr. 99, zu dem schweren Verkehrsunfall mit zwei schwer- und einer leichtverletzten Person sowie einem geschätzten Gesamtsachschaden von mindestens 6.000 Euro.

Zur Unfallzeit befuhr eine 22-jährige Frau aus Essen mit ihrem silbergrauen Audi A3 die außerörtliche, am Unfallort jedoch auf 50 Stundenkilometer Höchstgeschwindigkeit beschränkte Kreisstraße in Heiligenhaus, aus Richtung Isenbügel kommend, in Fahrtrichtung Abtsküche. Auf der Suche nach einer Adresse stoppte die nach eigenen Angaben ortsunkundige Frau ihren Wagen zunächst in einer Bushaltestelle in Höhe der späteren Unfallstelle. Als sie dann wieder in den fließenden Verkehr einfahren und die Fahrbahn dabei zum Wenden in einer Grundstückszufahrt sofort auch überqueren wollte, übersah sie zwei Zweiradfahrer, welche die Langenbügeler Straße in Richtung Abtsküche befuhren.

Ausweichen war nicht mehr möglich


Die 29-jährige Fahrerin eines blauen Motorrollers Honda SH350i aus Heiligenhaus konnte zwar noch gerade rechtzeitig genug nach links ausweichen, dennoch kam es aber zu einer leichten Berührung zwischen ihrem Roller und der Fahrzeugfront des Audis. Dabei behielt die Heiligenhauserin jedoch die Kontrolle über ihr Zweirad und brachte dieses, körperlich unverletzt, aber unter Schock stehend, einige Meter später nur leicht beschädigt zum Stillstand. Nicht so viel Glück hatte der in gleicher Richtung nachfolgende 64-jährige Motorradfahrer einer Harley Davidson Fat Boy aus Ratingen. Ihm war ein Ausweichen nicht mehr möglich. Die Harley Davidson prallte frontal gegen das Heck des Audis. Dadurch kamen der 64-jährige Ratinger und dessen 60-jährige Ehefrau und Sozia zu Fall. Beide Personen verletzten sich dabei schwer und wurden deshalb mit Rettungswagen in umliegende Kliniken gebracht, wo sie zur stationären ärztlichen Behandlung verbleiben mussten.

Die nicht mehr fahrbereite Harley Davidson wurde abgeschleppt. Die örtliche Feuerwehr streute ausgelaufene Betriebsstoffe ab und reinigte die Fahrbahn.
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