Tag der Städtebauförderung: Maßnahmen in Velbert und Heiligenhaus wurden erläutert

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Planungsamtsleiter Siegfried Peterburs (zweiter von links) erläuterte den Umbau der Regenbogenschule zu einem Stadtteilzentrum für die Oberilp. (Foto: Ulrich Bangert)
Anlässlich des "Tages der Städtebauförderung" wurden interessierten Bürgern konkrete Maßnahmen in Velbert und Heiligenhaus vorgestellt. Unter dem Motto „Aus Alt mach Neu“ stand die Veranstaltung in Heiligenhaus: Die ehemalige Regenbogenschule wird zu einem multifunktionalen Stadtteil- und Familienzentrum umgebaut.

Bei der Umsetzung kam es vor einigen Tagen zu Schwierigkeiten, ein örtlicher Ratsherr informierte die Bundestagsabgeordnete Kerstin Griese. „Daraufhin habe ich eine etwas ausführlichere Mail ans Bundesbauministerium geschickt, ich habe einen guten Draht zu Barbara Hendricks“, verriet die SPD-Politikerin, die sich vor Ort die Pläne erläutern ließ. „Ich habe mich schon gewundert, warum plötzlich alles so schnell ging“, staunte Gabriel Jäger vom städtischen Immobilienmanagement. Auf jeden Fall ist das Geld gut angelegt: „Die Bürger sind ganz begeistert, dass das Projekt realisiert wird“, freute sich Planungsamtsleiter Siegfried Peterburs. In das alte Schulgebäude werden ab Ende nächsten Jahres neben dem evangelischen Kindergarten die Stadtteilsozialarbeit, die Familienberatung und das Gesundheitsamt einziehen.

Eröffnung: Neugestalteter Platz an der Hohenzollernstraße

In Velbert lud Planungsamtsleiterin Heike Möller zu einem Rundgang ein. Der begann am gerade neugestalteten Platz an der Hohenzollernstraße. „Hier wird der Eingang zu Innenstadt sein“, beschreibt die Bauingenieurin und lenkt die Aufmerksamkeit auf die Villa Herminghaus. „Zwischen dieser Villa und dem Forum Niederberg entsteht der Anbau mit der neuen Ausstellungsfläche für das Deutsche Schloss- und Beschlägemuseum. Gegenüber an der Oststraße wird ein neues Parkhaus mit vier Geschossen gebaut. Von der zweiten Etage wird eine Brücke zum Dach des neuen Einkaufszentrums führen, dort stehen Parkflächen für die Käufer zur Verfügung, während das neue Parkhaus in erster Linie für die Forumsbesucher da ist.“

Forum wird bis 2020 zur Baustelle

Das Nutzungskonzept des Forum Niederberg wird bald angegangen: „Ein Ort der Gemeinschaft, mit einer Bücherei 4.0, der Volkshochschule und einem großen Veranstaltungssaal, wo auch Chöre auftreten können“, so Heike Möller, die dafür ebenso auf Fördermittel hofft, wie bei der Realisierung des neuen Schlossmuseums. Das Forum wird bis 2020 zur Baustelle, erst einmal wird die Stadtgalerie fertiggestellt. „Der Plan ist, Ende 2018 zu eröffnen“. Wenn die Stadtgalerie fertig ist, erhält der Europaplatz ein neues Gesicht, ebenfalls mit Geld vom Land. Landesmittel ermöglichen den Umbau des Offersplatzes, wo zurzeit neue Leitungen verlegt werden. Die Ausschreibung für die Gestaltung laufen, dann muss es schnell gehen. „Der Weihnachtsmarkt soll auf jeden Fall auf dem oberen Platz stattfinden.“
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