Treffpunkt Bibliothek

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Von links: Martina Saint-Martin, Leiterin der Kinderbibliothek, lebendes Buch Anja Dreier-Brückner, Ulrike Motte, stellvertretende Leiterin der Zentralbibliothek und Ulrich Stahl, Fachbereichsleiter Bildung, Kultur und Sport der Stadt Velbert.
  Velbert: Zentralbibliothek | „Ich bin ein lebendes Buch, das man gerne auch ausleihen kann“, sagt Anja Dreier-Brückner. Was sie damit meint, darauf gibt die gleichnamige Veranstaltung, die vom 24. bis 26. Oktober in den Velberter Stadtbüchereien stattfindet, vielfältige Antworten.

Denn nicht nur die Kinderspiel- und Buchautorin steht an einem dieser Tage für lockere Gespräche in entspannter Atmosphäre zur Verfügung, auch 15 andere interessante Velberter Persönlichkeiten stehen Rede und Antwort.
„Wir führen diese Aktion zum ersten Mal durch und sind schon sehr gespannt, wie sie bei den Bürgern ankommen wird“, so Ulrike Motte von der Velberter Zentralbibliothek. Die Veranstaltung findet im Rahmen der bundesweiten Bibliothekswoche der Aktion „Treffpunkt Bibliothek“ statt und ist angelehnt an ein ähnliches Event, das im Jahr 2000 bereits in Dänemark erfolgreich stattgefunden hatte. Im Mittelpunkt stehen unterschiedliche Menschen, die spannende Erfahrungen aus ihrem Leben, Beruf oder Hobby zu berichten haben.
„Wir wollen, dass die Menschen miteinander ins Gespräch kommen und ihnen die Möglichkeit zum Austausch bieten“, so Martina Saint-Martin, Leiterin der Velberter Kinderbibliothek. An drei Tagen können die insgesamt 16 Velberter Persönlichkeiten in den Bibliotheken für jeweils 20 Minuten für ein Gespräch unter vier oder mehr Augen ausgeliehen werden. Neben zwei Polizisten, einer Geigenbauerin, einem Streetworker und zwei Tänzern des Pina-Bausch-Ensembles können die Besucher auch mit einer Brillendesignerin oder einem Heilpraktiker für Psychotherapie in Kontakt treten. Anja Dreier-Brückner freut sich schon jetzt auf anregende Gespräche. Seit vielen Jahren entwickelt die Velberterin nicht nur Kinderspiele, sondern verfasst auch Kinderbücher.
„Immer wieder werde ich von Menschen angesprochen, die etwas ähnliches machen, allerdings noch nicht den richtigen Zugang zu Verlagen gefunden haben. Diesen weiterhelfen oder einfach etwas über meine Arbeit und die Leidenschaft, die damit verbunden ist, zu erzählen, so stelle ich mir die Gespräche vor.“ Wer zu welcher Zeit an welchem Ort ausgeliehen werden kann, darüber können sich Interessierte entweder im Internet oder in der Zentralbibliothek informieren. Hier sind Stellwände mit Kurzporträts der lebenden Bücher ausgestellt. Wie sich die Kommunikation vor Ort entwickeln wird, darauf sind auch Ulrike Motte und Martina Saint-Martin gespannt.
„Die Bibliothek als Treffpunkt wieder mehr in den Köpfen der Menschen zu etablieren, das ist auch eines der Ziele der Aktion“, so Motte.
Übrigens: Auch Stadtanzeiger-Mitarbeiterin Astrid von Lauff ist ein lebendes Buch und wird am Donnerstag, 24. Oktober, zwischen 10 und 13 Uhr in der Stadtteilbibliothek Neviges von ihren Erfahrungen als Journalistin berichten.

Lebende Bücher:
-Jeweils acht lebende Bücher können an vier Gesprächsinseln in den drei Stadtteilbibliotheken 20 Minuten lang ausgeliehen werden
-Termine: 24. Oktober, 10 bis 13 Uhr in Neviges
25. Oktober, 15 bis 18 Uhr in Langenberg
26. Oktober, 10 bis 13 Uhr in Velbert-Mitte
-Vormerkungen werden in den Büchereien entgegen genommen. Mehr Infos unter www.stadtbuecherei-velbert.de
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