Unterstützung für Großbrand in Leverkusen

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In einem Chemiepark in Leverkusen kam es am Samstag zu einem Großbrand. Kräfte aus der Umgegend wurden zusammengezogen, um die dortige Feuerwehr zu unterstützen. Auch in den angrenzenden Städten des Kreises Mettmann war Unterstützung notwendig, die Heiligenhauser Feuerwehr schickte ein Team zur Bevölkerungswarnung.

Am Samstag brach in einem Chemiepark in Leverkusen ein Feuer aus. Feuerwehrkräfte aus der Umgegend unterstützten die Feuerwehr am Ort - hierzu zählten jedoch nicht nur Löschkräfte. Auf Grund der Rauchentwicklung fanden im Umfeld des Werkes zahlreiche Luftmessungen statt, die eventuelle Gefährdungen für die Bevölkerung feststellen sollten. Um die Anwohner der betroffenen Wohngebiete zu informieren, wurden über Sirenen, Radio und die mobile Warnapp "NINA" des Bundesamtes für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe Warnungen herausgegeben.

Lautsprecherdurchsagen der Feuerwehr


Im Kreis Mettmann besteht seit mehreren Jahren ein Konzept, wonach alle Feuerwehren Fahrzeuge mit Beschallungseinrichtungen entsenden, um am Ort Lautsprecherdurchsagen zu machen. Um 21.40 Uhr wurde der Alarm hierfür ausgelöst. Ein Fahrzeug der Feuerwehr Heiligenhaus fuhr nach Monheim am Rhein, wo mehrere Stadtviertel mit Durchsagen gewarnt wurden - Fenster und Türen sollten vorsorglich geschlossen werden.

Nach Abschluss der Arbeit kehrten die Frauen und Männer der Heiligenhauser Wehr gegen 3 Uhr in die Heimatstadt zurück. Wieder einmal hat sich gezeigt, dass Feuerwehr im Team funktioniert - unabhängig vom Stadtwappen und unabhängig von Gemeindegrenzen.
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