Unwetter setzt Keller unter Wasser

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(Foto: Feuerwehr Velbert)
Die schweren Regenfälle, die gestern Abend über Velbert niedergingen, bescherten der Feuerwehr besonders in Velbert-Mitte eine Reihe von Einsätzen. Zwischen 18.43 und 22.31 Uhr waren die hauptamtliche Wache und freiwillige Löschzüge, die insgesamt 17 Mal ausrückten, vor allem damit beschäftigt, Keller leer zu pumpen beziehungsweise vor Wasser zu schützen. Schwerpunkte waren ein Seitenweg der Nevigeser Straße in Höhe des Haus Tonscheidt und die Straße Burgfeld.

So hatte sich der Regen zunächst in den Gräben links und rechts des Panoramaradweges hinter der Nevigeser Straße gesammelt, bis diese überliefen und sich über die Zufahrt zum Radweg ein Sturzbach in Richtung der Wohnhäuser ergoss. Mit einem kleinen Damm gelang es, einen Teil des Wassers abzuleiten. Zugleich drang Wasser aus dem rückwärtigen Bereich einiger dort am Hang stehender Häuser in die Keller ein. Diese verfügten zwar zum Teil über einen sogenannten Pumpensumpf, der der Wassermenge aber oft nicht Herr wurde. Die Feuerwehr setzte daher Tauchpumpen ein, zum einen, um die Gebäude, die bis zu 20 Zentimeter hoch voll Wasser standen, trockenzulegen, zum anderen, um die Gräben neben dem Radweg so weit zu entwässern, dass von dort keine Überschwemmung mehr drohte.

Teilweise wurden die Eingänge mit Sandsäcken gesichert.


Aufgestautes Regenwasser bescherte auch Anwohnern der Straße Burgfeld teilweise nasse Füße. Bei fünf Gebäuden drohte Wasser in die Souterrainräume einzudringen oder war bereits hinein geschwappt. In einem Garten stand das Wasser so hoch, dass die Einsatzkräfte eine Tragkraftspritze einsetzten, um den Wasserspiegel so weit zu senken, dass die Kellerräume trocken blieben. Teilweise wurden die Eingänge auch mit Sandsäcken gesichert.

Wasser im Gebäude war außerdem an der Beethovenstraße und Am Birkenfeld in Tönisheide, an der Nierenhofer Straße und an der Eichholzstraße Anlass für einen Feuerwehreinsatz, wobei das Wasser teilweise so schnell wieder abgelaufen wie es eingedrungen war und sich der Einsatz von Pumpen erübrigte.

Landunter hieß es auch im Kreuzungsbereich von Kuhlendahler und Schmalenhofer Straße sowie in einem angrenzenden Wohnhaus. Nachdem die Einsatzkräfte die verstopften Gullys geöffnet hatten, lief das Wasser binnen kurzer Zeit wieder ab. Am Flandersbacher Weg ließ sich die Überschwemmung der Straße ebenfalls durch Freilegen der Gullys beseitigen. In der Teichstraße hatten die Wassermassen einen Gullydeckel ausgehoben, der durch die Feuerwehr wieder eingesetzt wurde.

An der Langenhorster Straße und an der Werdener Straße mussten Bäume, die auf die Straße beziehungsweise gegen ein Haus gestürzt waren, mit der Kettensäge zerteilt und entfernt werden.
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