Velberterin übersieht jungen Zweiradfahrer - schwer verletzt

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Foto: Polizei

Schwer verletzt wurde am Mittwochabend ein 16-jähriger Zweiradfahrer bei einem Unfall in Mettmann. Eine Velberterin verursachte den Unfall. Das teilt die Polizei mit.

Gegen 17.55 Uhr befuhr eine 76-jährige Frau aus Velbert, mit ihrem silbernen VW Golf, die außerörtliche, dort auf 70 km/h Höchstgeschwindigkeit beschränkte Homberger Straße (L 156) in Mettmann, aus Richtung Ratingen-Homberg kommend, in Fahrtrichtung Metzkausen. Als sie in Höhe Eschenkämpchenweg, noch vor einer unübersichtlichen Straßenkuppe, nach links in einen ländlichen Zufahrtsweg zu Mettmanner Außenbürgschaften abbiegen wollte, stoppte sie ihren PKW zunächst mit eingeschaltetem Blinker auf ihrer Fahrspur, um entgegenkommenden Verkehr zu beachten. Nachdem sie dann auch erst einen PKW im Gegenverkehr hatte durchfahren lassen, bog sie nach links ab. Dabei übersah sie aber einen 16-jährigen Zweiradfahrer aus Mettmann, der ihr mit seinem schwarzweißen Leichtkraftrad der Marke Betamotor (Enduro), hinter dem vorausfahrenden PKW aus Richtung Mettmann entgegenkam und einen Zusammenprall nach eigenen Angaben nicht mehr verhindern konnte.

Bei der schweren Kollision der zwei Fahrzeuge wurde der 16-Jährige, über den Motorradlenker und die Motorhaube des Golfs hinweg, in ein etwa drei Meter tiefer gelegenes Feld neben der steilen Straßenböschung geschleudert. Noch bevor der junge Mann dort aber landete, prallte sein Körper gegen ein Umleitungsschild neben der Straße, welches dabei aus seinem schweren Bodenständer gerissen wurde.

Beim Unfallgeschehen wurde der Zweiradfahrer so schwer verletzt, dass er, nach notärztlicher Erstversorgung am Unfallort, mit einem angeforderten Rettungshubschrauber in eine Unfallklinik nach Duisburg geflogen werden musste, wo der Schwerverletzte zur intensivmedizinischen Behandlung verblieb. Nach aktueller Auskunft der behandelnden Ärzte besteht keine Lebensgefahr für den Patienten.

Die VW-Fahrerin blieb nach eigenen Angaben unverletzt. An den beiden Unfallfahrzeugen und dem Verkehrszeichen entstand ein geschätzter Gesamtsachschaden in Höhe von 8.200 Euro. Der PKW und das aus dem Feld geborgene Motorrad wurden abgeschleppt.

Für die Dauer der Rettungs-, Bergungs-, Unfallaufnahme- und Aufräumarbeiten wurde die Homberger Straße für mehrere Minuten komplett gesperrt. Dadurch kam es trotz Um- und Ableitungsmaßnahmen zu nicht unerheblichen Verkehrsstörungen im abendlichen Berufsverkehr.
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