Wegen Krätze-Fällen geschlossen

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Wegen einer auffällig hohen Zahl an Krätze-Fällen wurde nun kurzerhand die Förderschule Am Thekbusch in Velbert geschlossen. Acht Kinder und zwei Pflegekräfte sind bisher erkrankt. „Mit der Schließung soll natürlich verhindert werden, dass sich weitere Kinder oder Mitarbeiter der Schule anstecken“, so Daniela Hitzemann, Pressesprecherin des Kreises Mettmann, auf Nachfrage des Stadtanzeigers.

Der Betrieb der Velberter Förderschule für Kinder mit geistigen Behinderungen aus Velbert, Heiligenhaus und Wülfrath soll erst wieder nach den Weihnachtsferien aufgenommen werden. Schulträger ist der Kreis Mettmann.
„Uns sind derzeit insgesamt 17 Krätze-Fälle in Velbert bekannt“, sagt Daniela Hitzemann. Auch am Geschwister-Scholl-Gymnasium und in Altenheimen wurden Erkrankungen festgestellt. „Hierbei handelt es sich aber um Einzelfälle“, so die Pressesprecherin weiter.

Die klassischen Symptome der Krätze treten in der Regel erst zwei bis sechs Wochen nach der Übertragung der Parasiten ein. „Verbreitet wird die Krankheit über längeren intensiven Hautkontakt“, informiert die Pressesprecherin des Kreises. Charakteristisches Symptom ist ein ausgeprägter Juckreiz, der sich bei Wärme verstärkt. An den betroffenen Hautstellen ist die Haut außerdem meist gerötet und brennt.

„Bürger mit Symptomen sollten ganz normal ihren Hautarzt aufsuchen und sich entsprechend behandeln lassen“, empfiehlt Daniela Hitzemann. Die Hauterkrankung könne man mit Salben schnell und gut in den Griff bekommen. „Das Gesundheitsamt des Kreises Mettmann wird nur eingeschaltet, wenn in einer öffentlichen Gemeinschaftseinrichtung vermehrt Krankheitsfälle auftretet, wie im Fall der Schule Am Thekbusch.“
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