Zwei Brände und drei Erstversorgungen

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(Foto: Feuerwehr Heiligenhaus)
Ein unruhiges Wochenende hat die Heiligenhauser Feuerwehr hinter sich: Am Samstag und Sonntag rückte sie fünfmal aus. An der Velberter Straße brannte eine Hecke, an der Kurt-Schumacher-Straße ging am späten Samstagabend ein Balkon in Flammen auf. Bei drei weiteren Einsätzen wurden Notfallpatienten erstversorgt.

Die anhaltende Trockenheit und das sonnige Wetter hat auch seine Kehrseiten: Am frühen Samstagnachmittag fing eine Hecke an der Velberter Straße Feuer. Anwohner riefen die Feuerwehr, die um 14.15 Uhr die Alarmmeldung bekam. Die Rauchentwicklung war groß: Am Brandort konnte man auf der Velberter Straße kaum 20 Meter weit sehen. Die Hecke wurde schnell wieder gelöscht und anschließend mit einer Wärmebildkamera auf Glutnester untersucht. Nach rund zwanzig Minuten rückten die ehrenamtlichen Kräfte wieder ein.

"Gerade in der Sommerzeit ist die Gefahr der Wald- und Flächenbrände sehr groß.", erklärt Einsatzleiter Ulrich Heis. "Eine weggeschnippte Zigarettenkippe oder liegengebliebenes Glas kann schnell ein großes Feuer auslösen". Im vergangenen Jahr bekämpfte die Heiligenhauser Feuerwehr zusammen mit ihren Kollegen aus Ratingen einen Feldbrand auf rund 10.000 Quadratmetern. Die anhaltende Trockenheit, das Wetter und der Wind sorgten damals für eine rasche Brandausbreitung.

In den späten Abendstunden rief die Leitstelle die Wehrfrauen und -männer erneut zum Einsatz: Um 23.07 Uhr lief eine Meldung über einen Zimmerbrand an der Kurt-Schumacher-Straße ein. Als die ersten Fahrzeuge die Einsatzstelle erreichten, brannte es auf einem Balkon im 3. Obergeschoss eines Mehrfamilienhauses. Die Bewohner befanden sich zum Glück nicht mehr in der Wohnung. Da nicht klar war, ob das Feuer sogar aus der Wohnung kam, griff die Feuerwehr von zwei Seiten an: Mit Atemschutzgeräten rückten die Einsatzkräfte über die Drehleiter den Flammen von außen zu Leibe, über das Treppenhaus und durch die Wohnung ging ein weiterer Trupp vor. Nach wenigen Minuten meldeten die Trupps "Feuer aus". Die Wohnung und der Balkon wurden mit einer Wärmebildkamera auf Brandnester kontrolliert, das Treppenhaus mit einem Hochdrucklüfter belüftet. Nach rund einer Stunde rückte die Feuerwehr wieder ein.

Am Samstag und Sonntag waren die "First Responder" dreimal gefragt. Am Samstagvormittag versorgten die ausgebildeten Notfallhelfer an der Moselstraße eine Person mit einer Kopfplatzwunde, am Samstagnachmittag rief die Leitstelle die Helfer an den Sellberg. Am Sonntag kamen die Helfer um 15.31 Uhr in den Einsatz um einen Patienten an der Butterwelle zu versorgen, anschließend wurde er dem Rettungsdienst aus Wülfrath übergeben. "Wertvolle Zeit ist so überbrückt worden, in der Notfallrettung zählt oft jede Sekunde.", ergänzt Feuerwehr-Pressesprecher Nils Vollmar.
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