Zwischen Salzen entspannen

Anzeige
 
Svenja Milde mit Salzen aus dem Toten Meer.
Velbert: Noldehaus | Was sich im Untergeschoss des Noldehauses verbirgt, lässt sich von außen nicht erahnen: Seit einigen Wochen können die Bürger hier in der Therapeutischen Salzgrotte bei Gabriela van Vlodrop zur Ruhe kommen.
Im Rahmen der Serie „Der Stadtanzeiger will‘s wissen“ ließ Mitarbeiterin Maren Menke die verschiedenen Salze auf sich wirken. „Sowohl kranke als auch gesunde Menschen können sich in unserer Salzgrotte erholen“, sagt Gabriela van Vlodrop. Gerade bei Atemwegserkrankungen, Rheuma, Hauterkrankungen und auch bei psychischen Erkrankungen und Stress sei eine entspannte Sitzung sehr empfehlenswert.

Alle liegen ruhig unter den warmen Decken, das Licht ist gedimmt und nur das Plätschern aus dem Gradierwerk ist zu hören. Nachdem Gabriela van Vlodrop die Sitzung in der Therapeutischen Salzgrotte in Velbert mit einer Klangschale eingeläutet hat, können alle ihre Sorgen vergessen und sich fallen lassen.
Schon die Optik der Grotte versetzt ins Stauen: Dass außerhalb des Raumes das tägliche Arbeitsleben tobt, ist kaum zu glauben, denn ein gewisses Urlaubsgefühl kommt direkt beim Betreten auf. „Es handelt sich hierbei um eine Art Simulation eines Salzbergwerkes“, erklärt die Expertin. „In dieser Kammer werden wertvolle und für den Körper sehr wichtige Elemente wie Magnesium, Kalzium, Kalium und Jod freigesetzt.“ Der Körper könne sich über die Atemwege und die Haut alles holen, was er braucht.
Insgesamt fünf verschiedene natürliche Salze wirken auf den Körper ein. Der Boden ist mit einem circa acht Zentimeter dicken Gemisch aus Salzen eines Salzbergwerkes in Polen sowie Salzen aus dem Totem Meer (Israel) bedeckt. „Durch die Fußbodenheizung werden die Mineralien nach oben freigegeben“, so van Vlodrop. Darüber hinaus ist die Decke mit feinem Meersalz bestäubt und an den Wänden leuchten rosafarbene und rote Salzkristalle aus dem Himalayavorgebirge. „Diese Steine sind über 250 Millionen Jahre alt“, versichert Gabriela van Vlodrop.
In einem Gradierwerk wird zudem gesättigte Sole über Birkenzweige verrieselt. Je näher man kommt, desto deutlicher ist die leichte Berieselung auf der Haut zu spüren.
„Durch die hohe Salz-Konzentration ist die Grotte nahezu staub-, pollen- und allergenfrei.“ Außerdem atmet man hier eine rund zehn Mal reinere Luft als draußen auf der Straße. Für jeden würde sich eine Sitzung also durchaus lohnen.
Die Sitzung, während der man bequem auf einer Liege liegt und einfach nur entspannt, vergeht wie im Flug. Der Ton der Klangschale ist es wieder, der einen sanft aus dem Entspannungszustand holt. Und tatsächlich: Ausgeruht und ausgeglichen verlässt man die Grotte wieder. Wem das nicht reicht, der hat zusätzlich auch die Möglichkeit, in der Solevernebelungskammer abzuschalten.

Die Sitzungen in der Therapeutischen Salzgrotte und in der Solevernebelungskammer, Noldestraße 5, beginnen von montags bis freitags zwischen 9 und 18 Uhr sowie samstags von 9 bis 10 Uhr zu jeder vollen Stunde. Eine Voranmeldung ist nicht nötig. Am 20. Dezember bieten Gabriela van Vlodrop und Mitarbeiterin Svenja Milde zusätzlich eine Klangmeditation an, für die noch einige Plätze frei sind. Weitere Infos unter Tel. 02051/8052288.
0
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.