Friedhof wird zur Parklandschaft

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Der 1926 in Betrieb genommene Waldfriedhof wird in eine überwiegend innenstadtnahe Parklandschaft überführt. Diese Entscheidung hat der Verwaltungsrat der Technischen Betriebe Velbert getroffen.
Velbert: Waldfriedhof | Der 1926 in Betrieb genommene Waldfriedhof in Velbert-Mitte wird künftig behutsam in eine überwiegend innenstadtnahe Parklandschaft überführt. Diese Entscheidung hat der Verwaltungsrat der Technischen Betriebe Velbert (TBV) in seiner Sitzung im Rahmen einer Änderung der Friedhofssatzung einstimmig getroffen.
Die Überführung soll schrittweise erfolgen, so dass voraussichtlich im Jahr 2050 die Grundlagen für eine verträgliche Außerdienststellung des Waldfriedhofes geschaffen sein werden. Die TBV begegnen mit dieser Maßnahme der seit vielen Jahren deutlich veränderten Friedhofs- und Bestattungskultur und reagieren gleichzeitig auf die einhergehenden finanziellen Auswirkungen dieser Veränderung.
Der 1980 in Betrieb genommene Nordfriedhof sowie der Waldfriedhof sind die beiden großen kommunalen Einrichtungen ihrer Art in Velbert-Mitte. Beide verursachen allerdings aus heutiger Sicht erhebliche Investitions- und Unterhaltungskosten. Dies aber überfordert die finanzielle Leistungsfähigkeit der TBV und der Stadt Velbert. Die nötigen Investitionskosten können realistischerweise auch nicht über Gebührenerhöhungen refinanziert werden.

Nordfriedhof wird zum Hauptfriedhof


Aufgrund seines Alters sowie seiner geordneten und umfassenden Infrastrukturen ist der Nordfriedhof prädestiniert, die Rolle des Hauptfriedhofs in Velbert-Mitte zu übernehmen. Dort können sämtliche heute bekannten Begräbnisarten angeboten werden und die Anbindung an den ÖPNV sowie die Parkmöglichkeiten am Friedhofsgelände sind dort ideal. Außerdem besteht dort zurzeit ein deutlicher Flächenüberhang, wodurch auf diesem Friedhof sichergestellt werden kann, dass langfristig sämtliche Begräbnisarten zur Verfügung stehen werden.
Die Außerdienststellung des Waldfriedhofes erfolgt bewusst äußerst behutsam und wird mit einem Vorlauf von rund 35 Jahren dafür sorgen, dass bestehende Nutzungsrechte nicht berührt werden. Eine Veränderung im Erscheinungsbild des Waldfriedhofes wird in den ersten fünf bis zehn Jahren kaum erkennbar sein. In einem ersten Schritt werden lediglich die „Neuverkäufe“ von Nutzungsrechten bei einigen wenigen Begräbnisarten (Wahlgrabstätten und Doppelgrabstätten im Rasenfeld) eingestellt.
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