Frisches Gemüse aus eigener Zucht

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Adelheid Mendorf und Jutta Redies (von links) ernten mit Leon, Elena, Lina, Christina und Caspian frisches Gemüse für das Mittagessen.
Velbert: St. Marien | Die Bienen summen, die Stockrosen, der Lavendel und die Zitronenmelisse verströmen einen angenehmen Duft und mittendrin ernten viele kleine Gärtner reifes Gemüse für das Mittagessen.
Gemeinsam mit ihren Erzieherinnen wird genau geprüft, was für die Ernte schon geeignet ist und welche Gemüsepflanzen noch ein bisschen Zeit brauchen. „Können wir auch Möhren ernten“, will Leon wissen. Schnell wird eine Möhre probehalber ausgebuddelt und verspeist. „Lecker und ganz süß“, sind sich die Kinder einig. „Aber die müssen noch größer werden.“ Also werden Kohlrabi, Zuccini, Kartoffeln, Salat und eine kleine rote Tomate geerntet. „Die Kartoffelernte ist für die Kinder wie eine kleine Schatzsuche“, so Adelheid Mendorf, die mit Jutta Redies das Nutzgartenprojekt betreut. „Von der Aussaat bis zur Ernte können die Kinder in unserem Nutzgarten sehen, wie die Pflanzen wachsen und gedeihen“, so Sandra Peterburs, Leiterin der Kita St. Marien. „Natürlich können wir mit der Ernte nicht unsere gesamte Versorgung abdecken, aber wir steuern immerhin etwas dazu bei. Der Rest kommt von den Biohöfen aus dem Windrather Tal.“
Und gekocht werde immer frisch, darauf lege die katholische Kirchengemeinde als Träger großen Wert. „Natürlich ist es wichtig, hierfür das entsprechende Personal zu haben und letztendlich eine Frage der Priorität“, so Peterburs. „Der Gedanke von Schöpfung, die Wertschätzung der Nahrungsmittel und dass wir nicht hungern müssen, verändert den Blick der Kinder und oft schmeckt es dann viel besser.“
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