Dauerstau auf der A 3 soll beseitigt werden - A 44 ist fest eingeplant

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Der Bundesverkehrswegeplan sieht Investitionen in Höhe von rund 841 Millionen Euro auf den Autobahnen, die durch den Mettmanner Nordkreis führen, vor.

„Ohne Mobilität gibt es keine Prosperität! Dies gilt vor allem für die Städte Heiligenhaus, Velbert und Wülfrath, die auf den dringenden Anschluss der A 44 zwischen der Anschlussstelle Ratingen Ost und Velbert warten“, so der CDU-Bundestagsabgeordnete Peter Beyer. Umso erfreulicher ist es, dass das sich im Bau befindliche Teilstück im in dieser Woche veröffentlichten Entwurf des Bundesverkehrswegeplans fest eingeplant ist. Insgesamt sieht der Bundesverkehrswegeplan Investitionen in Höhe rund 841 Millionen Euro auf den Autobahnen, die durch den Mettmanner Nordkreis führen, vor. Die größten Verkehrsentlastungen durch die Investitionen soll es am Breitscheider Kreuz sowie am Kreuz Ratingen Ost geben.

Nach erneutem grünen Licht aus Berlin für die A 44 muss die Landesregierung nun für eine zügige Umsetzung Sorge tragen. Dies gelte auch für die Aus- und Neubaumaßnahmen und die Engpassbeseitigungen beispielsweise am Autobahnkreuz Breitscheid (A 52) in Richtung Kaiserberg sowie der A 3 vom Kreuz Hilden in Richtung Ratingen Ost und auf dem weiteren Stück bis zum Kreuz Breitscheid. Diese drei genannten Projekte sind mit der höchsten Prioritätsstufe „Vordringlicher Bedarf“ bedacht worden. Damit soll der Dauerstau an diesen Knotenpunkten der Vergangenheit angehören. „Das spart Kosten für unsere Wirtschaft, entlastet die Bürger beim Fahren und trägt zum Klimaschutz bei“, erklärt der Christdemokrat weiter. Bestehende Engpässe im Verkehrsnetz müssten beseitigt werden, damit Güter- und Personenverkehr effizient abgewickelt werden könnten, betont Beyer.

Er setzt sich dafür ein, dass die gleichzeitigen Baumaßnahmen am Autobahnkreuz Ratingen Ost und die Bautätigkeiten der A 44, nicht in Ratingen-Homberg zum Verkehrskollaps führen. Der Landesbetrieb Straßen.NRW und die mit der Durchführung des Bauvorhabens beauftragte DEGES seien hier gefordert, sich eng miteinander abzustimmen und zügig zu arbeiten.

Er betont weiter, dass es ein Verdienst der Union sei, dass deutlich mehr Mittel im Bundeshaushalt zur Verfügung gestellt werden für den Aus- und Neubau von Autobahnen gerade in NRW. Nun müssten diese auch verbaut werden. Denn unter Rot-Grün in Düsseldorf sei es in der Vergangenheit aufgrund fehlenden Baurechts immer wieder vorgekommen, dass Mittel in andere Bundesländer weitergereicht werden mussten. „Das darf nicht wieder passieren“, mahnt Beyer mit dem Wissen, dass dies bei der A 44 geschehen sei.

„Eins ist aber auch klar. Eine schnelle Umsetzung der Bauprojekte an der A 3 und A 52 werden nur möglich sein, wenn beim Land die Kapazitäten für die detaillierte Planung geschaffen. Voraussichtlich Ende des Jahres wird auf Bundesebene das jetzt noch notwendige Gesetzgebungsverfahren abgeschlossen sein. Spätestens dann liegt der Ball mit der konkreten Planung wieder auf Länderseite. Wenn die Länder ihre Verantwortung wahrnehmen und zügig die rechtlichen Voraussetzungen für den Bau schaffen, wird der Bund das seine dazu beitragen und die notwendigen Gelder zur Verfügung stellen“, so Beyer abschließend.
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