Die Beziehungen zu Frankreich standen im Mittelpunkt

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Volker Münchow, stellv. Sprecher der SPD im Ausschuss für Europa und Eine Welt des Landtags bereiste in der vergangenen Woche die nordfranzösische Region Nord Pas-de-Calais, die strukturell sehr dem Land NRW ähnelt und den Strukturwandel meistert.
Danach standen in Paris Gespräche mit der Deutschen Botschafterin und die Besichtigung der European Space Agency ESA auf dem Programm.

Zu Beginn stand eine Besichtigung des größten französischen Sportartikelherstellers Oxylane/ Décathlon in Villeneuve d´Ascq auf der Agenda. Die geplante Expansion des Unternehmens in Deutschland wird auch für NRW neue Standorte entstehen lassen. Beim Besuch auf dem deutschen Soldatenfriedhof „Maison Blanche“ in Neuville-Saint-Vaast, wurden den Landtagsabgeordneten eindringlich die Schrecken des Ersten Weltkrieges vor Augen geführt. „Eine solche Entwicklung darf es in Europa nie wieder geben“, resümiert Münchow angesichts der Krisen in der Ukraine und Nahost.

Beim Besuch im Rathaus von Lille wurden Fragen der deutsch-französischen Städtepartnerschaften besprochen. Vor der Abreise nach Paris diskutierten Schülerinnen und Schülern der École Fénelon de Lille mit der Reisegruppe über die Zukunft Europas.
In Paris stand dann die Betrachtung der französischen Wirtschafts- uns Außenpolitik im Mittelpunkt der Gespräche mit Deutschen Botschafterin Dr. Susanne Wasum-Rainer im Palais Beauharnais auf der Tagesordnung. „Die aktuelle Situation der französischen Wirtschaft muss man als problematisch ansehen, findet Volker Münchow, der auch Mitglied der Deutsch-Französischen Parlamentariergruppe ist“, letztlich sind aber unsere beiden Länder die Motoren Europas und werden weiterhin Seite an Seite stehen“.

Den Abschluss des Frankreichaufenthalts bildete eine Besichtigung der European Space Agency ESA, wo Europas Rolle in der Hochtechnologie und in der Weltraumforschung von und ESA Chef Jean-Jacques Dordain und seinem Kabinettchef Karlheinz Kreuzberg vorgestellt wurde. Die ESA verfügt über ein mehr als 4 Mrd. Euro großes Jahresbudget und ihr gehören zurzeit 20 Länder an, darunter auch Kanada. Aktuelle Stickworte sind die ESA-Raumsonde Rosetta und da Satellitennavigationssystem Galileo.
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