„Ein Teamplayer mit Herz!“

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Eingerahmt: Ralph Güther, langjähriger Vorstand der TBV, mit seinem Nachfolger Sven Lindemann (links) und Bürgermeister Dirk Lukrafka.
Velbert: Technische Betriebe Velbert | Das ließ sich keiner nehmen: Vertreter aus Verwaltung, Politik, Wirtschaft und des Kreises Mettmann gaben sich zum offiziellen Abschied von TBV-Vorstand Ralph Güther die Türklinke des großen Sitzungssaals im TBV-Gebäude am Lindenkamp in die Hand. Als „Teamplayer mit Herz, zuverlässig, diszipliniert, optimistisch und immer nah am Bürger“, titulierte Bürgermeister Dirk Lukrafka in seiner Dankesrede die menschliche Seite von TBV-Chef Ralph Güther, der nach insgesamt 40 Dienstjahren im Öffentlichen Dienst, davon 35 Jahre im Dienst der Stadt Velbert, von seinen Mitarbeitern und Weggefährten in den Ruhestand verabschiedet wurde.
Sein beruflicher Werdegang liest sich dementsprechend lückenlos. Unmittelbar nach dem Studium der Geodäsie in Bonn beginnt für den jungen Diplom-Ingenieur sein Werdegang bei der Stadt Velbert. Was als Leiter des Vermessungsamtes beginnt, endet nach 35 Dienstjahren als Vorstand der Technischen Betriebe Velbert. „Viele wichtige Entscheidungen und Projekte haben seinen Weg geprägt“, so Bürgermeister Dirk Lukrafka. „Er übernahm das Baudezernat, wurde Beigeordneter, Geschäftsführer der Stadtwerke und anschließend Dezernent bei der Stadt Velbert, bevor er zum Vorstand ernannt wurde. Er vertrat die Stadt Velbert in zahlreichen Gremien und viele wichtige Projekte tragen heute seine Handschrift.“
Neben dem Herminghauspark, dem Freizeitpark an der Höferstraße, der Einrichtung der S9, dem Panoramaradweg oder dem neuen Zentralen Omnibusbahnhof, habe er immer auch ein besonderes Augenmerk für die Bolz- und Spielplätze der Stadt gehabt. Der angehende „Ruheständler“ ließ es sich daher auch nicht nehmen, zu betonen, wie wichtig es sei, junge Menschen zu fördern.

„Im Mittelpunkt steht immer der Mensch, trotz allem technischen Fortschritts. Ich habe Vertrauen in die jungen Leute und immer versucht, diese für den öffentlichen Dienst zu begeistern. Die jungen Kräfte werden unser Gemeinwesen positiv weiterentwickeln, da bin ich mir ganz sicher.“ Netzwerken sei wichtig, Austausch, Kompromisse finden, Dienstleister für den Bürger sein. Und weiter: „Die neue Führung muss nicht alles so machen wie ‚der Güther‘. Wichtig ist, dass unsere Stadt zukunftsfähig bleibt.“
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