Erfeuliche Entwicklung auf dem Arbeitsmarkt

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16.885 Menschen waren zum Jahresende im Kreis Mettmann arbeitslos gemeldet. „Das ist der niedrigste Stand seit Jahren“, freute sich Marcus Kowalczyk, Leiter der Agentur für Arbeit Mettmann.

Damit sank die Arbeitslosenquote im Kreis auf 6,6 Prozent im Dezember, im Bezirk Velbert, Heiligenhaus, Wülfrath betrug sie 7,2 Prozent. Insbesondere der Bereich der Jugendarbeitslosigkeit hat sich zum Positiven verändert. „Hier lag die Arbeitslosenquote bei 4,8 Prozent. Dazu beigetragen haben sicher verschiedene Aktionen, die wir durchgeführt haben, um jungen Menschen Ausbildungsplätze zu vermitteln“, so Kowalczyk. Auffällig bei den Jugendlichen ohne Job: 83 Prozent der jungen Menschen bis 25 Jahre, die Hartz IV beziehen, haben keine Ausbildung. „Da zeigt sich wieder: Die beste Versicherung gegen Arbeitslosigkeit ist eine Ausbildung oder ein Studium“, so der Leiter der Agentur für Arbeit Mettmann.
Eine weitere erfreuliche Nachricht: Die Beschäftigung im Agenturbezirk Mettmann ist in den vergangenen fünf Jahren gestiegen. So gab es im Juni 173.910 sozialversicherungspflichtig Beschäftigte im Kreisgebiet, das sind 0,7 Prozent mehr als ein Jahr zuvor. „Dabei handelt es sich vor allem um hochqualifizierte Arbeitsplätze“, weiß Martina Würker, Geschäftsführerin des Jobcenters ME-aktiv.
Die Stellen, die bei den Behörden gemeldet werden, sind zu 81 Prozent Vollzeit-Stellen und unbefristet. Nur ein Prozent der Beschäftigten arbeitet in der Zeitarbeit. Mit mehr als 46.000 Stellen ist das verarbeitende Gewerbe im Kreis Mettmann die Nummer eins der Arbeitgeber, gefolgt von wirtschaftlichen Dienstleistungen. Freie Stellen gibt es vor allem in der Produktion, Fertigung und Rohstoffgewinnung (572), gefolgt vom Bereich Gesundheit, Soziales, Lehre und Erziehung (451). Schlechte Jobaussichten bestehen hingegen in der Land-, Forst-, Tierwirtschaft und im Gartenbau (22).
Als große Herausforderungen für 2015 sehen Kowalczyk und Würker die Integration von Langzeitarbeitslosen, die weitere Senkung der Jugendarbeitslosigkeit und eine intensivere Begleitung von älteren Arbeitslosen. „Wir haben im vergangenen Jahr 20 neue Stellen geschaffen, um unsere Kunden noch besser betreuen zu können“, sagt Würker.
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