Förderschüler blickten hinter die Kulissen des Best Western Parkhotels

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Gaben Schülern die Möglichkeit, hinter die Kulissen des Best Western Parkhotels zu blicken: Marcus Kowalczyk, Vorsitzender der Geschäftsführung der Agentur für Arbeit Mettmann (vorne links) und Peter Gebhardt, Geschäftsführer des Parkhotels. Foto: Gevelhoff
Velbert: Best Western Parkhotel |

Zahlreiche Aktionen unternimmt die Agentur für Arbeit Mettmann im Rahmen der bundesweiten „Woche der Ausbildung“, um Ausbildungsplätze zu akquirieren.

„Laut der letzten Statistiken fehlen im Kreis Mettmann noch 1.000 Ausbildungsstellen. Die Woche der Ausbildung wollen wir also nutzen, um diese Zahl zu verringern“, sagt Marcus Kowalczyk, Vorsitzender der Geschäftsführung der Agentur für Arbeit Mettmann. So finden Betriebsbesuche statt, Zertifikate werden vergeben und es wird Schülern ermöglicht, Einblicke in Unternehmen zu sammeln.

So auch im Best Western Parkhotel in Velbert, in dem zwölf Förderschüler der Schule In den Birken zu Gast waren. „Für einen Vormittag konnten die Schüler im Hotel hinter die Kulissen blicken. Die Zimmerkategorien, das Restaurant, die Küche und andere nicht-öffentliche Bereiche wurden den Schülern bei einer Hausführung gezeigt“, erklärt Peter Gebhardt, Geschäftsführer des Best Western Parkhotels.
Anschließend konnten die Schüler der neunten und zehnten Klasse noch ihr Wissen bei einer Quizshow unter Beweis stellen. Ausbilderin Sarah Schemmer und Empfangschefin Stephanie Schmied fragten spielerisch ab, was von der Hausbesichtigung in den Köpfen hängen geblieben ist.

„Es freut uns besonders, dass die Förderschüler die Möglichkeit erhalten haben. Durch einen unserer Auszubildenden, der ehemaliger Schüler der Schule In den Birken ist und nach seiner Ausbildung als Beikoch nun die Ausbildung zum Koch begonnen hat, haben wir bereits eine Verbindung zur Förderschule“, so Gebhardt. Sieben Auszubildende und 38 weitere Mitarbeiter gehören zum Stammpersonal des Parkhotels.

„In der Woche der Ausbildung wollen wir nicht nur die Ausbildungsbereitschaft der Betriebe stärken. Es ist auch unser Anliegen, die Möglichkeiten einer Fachpraktiker-Ausbildung für Förderschüler zu erweitern. Durch diese Art der theoriereduzierten Ausbildung erlangen Schüler Zugang zur Praxis und danach klappt auch meist die Theorie besser“, so der Chef der Agentur für Arbeit Mettmann.
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