Leistungsstark. Sparkasse Hilden-Ratingen-Velbert stellt Jahresbilanz vor

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Velbert: Sparkasse HRV |

Gesund und leistungsstark - so sieht sich die Sparkasse Hilden-Ratingen-Velbert. Jörg Buschmann, Vorstandsvorsitzender, freut sich, ein Wachstum von insgesamt 3,3 Prozent und einen Jahresüberschuss von 4,4 Millionen Euro aus 2014 mitteilen zu können.

Insgesamt beläuft sich die Bilanzsumme der Sparkasse HRV auf 3,3 Milliarden Euro, so dass auch dieses Jahr wieder eine Ausschüttung an die drei Trägerstädte von insgesamt zwei Millionen Euro erfolgt.
„Es war ein sehr erfolgreiches Jahr und wir haben ein äußerst aktives Endgeschäft verzeichnen können.“ Den Grund für das gute Endjahresgeschäft sieht Jörg Buschmann zum Einen in der seit 2015 erhöhten Grunderwerbssteuer. „Aber die Sparkasse ist in allen Bereichen gewachsen. Im Kredit-, im Einlagen-, und im Wertpapiergeschäft.“ Das Kreditkundengeschäft stieg 2014 um 2,4 Prozent, beziehungsweise um 47,1 Millionen Euro an. Im Firmenkundengeschäft konnte jedoch an die hohen Wachstumsraten der vergangenen Jahre nicht angeknüpft werden. „Die Firmen haben eine gute Ertragskraft und investieren aus eigenen Mitteln.“ So konnte lediglich eine Steigerung von 0,8 Prozent, also 9,3 Millionen Euro verzeichnet werden. 2013 waren es noch 34,7 Millionen.
Neu im Sparkassenkreditgeschäft sind zwei Sparten: „Wir haben nun zwei Spezialisten, die sich ausschließlich um Kreditnehmer aus Heilberufen kümmern“, so der Vorsitzende. Zudem wurde für Auslandgeschäfte eine Kooperation mit der „S International Rhein-Ruhr“ geschlossen.
Beim Kreditgeschäft im Privatkundenbereich konnte ein Plus in Höhe von 4,4, Prozent oder aber 37,7 Millionen Euro erzielt werden. Als „Konjunkturmaster“ bezeichnete Buschmann die vielen Immobilienkäufe. „102 Objekte konnten wir im vergangenen Jahr verkaufen - das Geld wird gerne in Stein investiert.“ Betrug das Geschäftsvolumen bei der Baufinanzierung bei „Wohn-Riester“ 2013 lediglich 0,9 Millionen Euro, waren es 2014 3 Millionen.
Doch die Sparkasse besteht aus mehr als nur aus Zahlen und Bilanzen. „Die Geschäftsstellen bleiben ein wichtiger Bestandteil für uns.“ Buschmann weiß aber auch, dass die SB-Zentren an Bedeutung zunehmen. Der Kunde braucht Parkplätze vor Ort, er will das Bankgeschäft im Idealfall auch noch mit Einkäufen erledigen. „Das SB-Center am Rosenhügel in Neviges gehört zu den meistfrequentierten im gesamten Geschäftsgebiet.“
Und auch die Sparkassen-App wird immer beliebter, 12.500 User hat die Applikation bereits.
Über eine Million Euro spendete die Sparkasse 2014 an rund 300 lokale Einrichtungen. „Wir legen dabei unseren Fokus auf kleinere Einrichtungen, denen auch mit kleinen Spenden geholfen ist. Wir wollen bewusst keine großen Vereine unterstützen.“
Die schrumpfenden Mitarbeiterzahlen werden in der Bilanz auch nicht verschwiegen. 25 Vollzeitkräfte weniger und somit 450 Angestellte werden bei der Sparkasse beschäftigt. Dazu kommen 285 Teilzeitkräfte und 55 Azubis. „Unser Personalkörper geht seit Jahren zurück. Wir handeln nicht aktiv, sondern die Mitarbeiter gehen in Rente .“
18,2 Prozent Eigenkapital weist die Sparkasse auf. Das lässt sie entspannt der Zukunft entgegen blicken. „Es kommt eben nicht auf den Ertrag, sondern auf die Substanz an“, betont Jörg Buschmann den Erfolg der Sparkassen. „Wer keine Basiskraft im Unternehmen hat, wird Schwierigkeiten bekommen, wir können das lange aushalten.“
So ist also auch der Plan, die eigene Wirtschaftskraft zu steigern, um auch künftig unabhängiger von Wirtschaftskrisen zu sein und größere Rücklagen aufzubauen.
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