Spielhaus ist voll nutzbar

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Spielhausleiter Christoph Meschede (von links) informierte die SPD-Ratsmitglieder Frank Eisenblätter, Ingmar Janssen und Manuela Janssen über die neue Fluchttür und die aktuelle Arbeit des Kinder- und Jugendtreffs in der Oberilp. (Foto: Ulrich Bangert)
Der Keller des Spielhauses Oberilp kann wieder uneingeschränkt genutzt werden. Fast ein Jahr lang durften sich im Untergeschoss des beliebten Kinder- und Jugendtreffs in Heiligenhaus nur höchstens zehn Menschen aufhalten. Eine Anordnung des Bauamtes, weil eine Brandschutztür fehlte.
Statt wie ursprünglich geplant im Sommer wurde der neue Fluchtweg erst Ende vergangenen Jahres geschaffen. Die Kellerräume mit Kicker, Airhockey, Fitnessgeräten und Chill-Bereich sind nun aber wieder voll nutzbar.
Vertreter der SPD-Ratsfraktion in Heiligenhaus sahen sich nun den neuen Notausgang an und ließen sich über die Arbeit des Spielhauses informieren. Die Sozialdemokraten sehen die Zukunft des Spielhauses gefährdet. „Nachdem die CDU offensichtlich die Schule Oberilp verschwinden lassen will, ist durchaus denkbar, dass auch das Spielhaus auf der Abschussliste steht“, heißt es in einer Pressemitteilung der Partei.
Die benachbarte Regenbogenschule hat Platzprobleme, es ist daher angedacht, den Schulbetrieb in die zur Zeit leer stehende Sportfeldschule zu verlegen. Vor einigen Tagen besichtigten Ausschussmitglieder die Regenbogenschule und gingen anschließend zu Fuß zur Sportfeldschule. „Das sind 20 Minuten Fußweg“, stellte der SPD-Vorsitzende Ingmar Janssen dabei fest. „90 Prozent der Kinder kommen aus dem Stadtteil, die müssen nun weiter laufen.“
Als „großen Verlust“ bezeichnet auch Christoph Meschede, Leiter des Spielhauses Oberilp, den möglichen Fortzug der Grundschule. „Das ist eine gewachsene Geschichte mit einer guten Kooperation. Wir haben voneinander profitiert. So kommen viele Kinder zu uns, wenn die offene Ganztagsschule beendet ist“, so Meschede, der sich im übrigen darüber ärgert, von den Umzugsplänen erst aus der Zeitung erfahren zu haben. Auch wenn die städtische Kasse so leer ist wie nie zuvor, hat der langjährige Spielhausleiter Hoffnung, dass es weiter geht: „Alle Bürgermeister sagten bisher, das Spielhaus müsse erhalten bleiben.“
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