Zweite Gesamtschule weiter nötig - 92 abgelehnte Schüler sind zuviel

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Anlässlich der neuen Anmeldezahlen an Velberter Schulen erneuert Die Linke ihre Forderung nach einer zweiten öffentlichen Gesamtschule. 92 Schülerinnen und Schüler sind in diesem Jahr an der Gesamtschule abgelehnt worden.


„92 Schüler sind 4 Schulklassen“, stellt Fraktionsvorsitzender Harry Gohr fest. „Das sind genug für eine neue Schule.“
Dass die von Amtswegen geforderte Zahl 100 nicht erreicht wurde, lässt Die Linke nicht gelten. In Velbert lägen die Ablehnungszahlen seit Jahrzehnten hoch, oft weit über der geforderten Zahl.

„Wenn Eltern ihre Kinder nicht mehr hier anmelden, weil die Chancen auf einen Gesamtschulplatz so niedrig sind, hat das nichts damit zu tun, dass die Stadt dem Elternwillen Rechnung tragen würde“, sagt Gohr.

Als Standort für eine neue Gesamtschule schlägt Die Linke weiterhin die Hardenbergschule in Neviges vor. Dort müsse die Versorgung mit weiterführenden Schulen dringend sichergestellt werden. Das Gebäude sei geeignet und mit verhältnismäßig geringen Investitionen fit zu machen.

Auch warnt Die Linke, bei der Heinrich Kölver Schule voreilig Fakten zu schaffen. Wenn das Schulgebäude jetzt anderweitig verplant werde, erschwere das die nötige Einrichtung einer zweiten öffentlichen Gesamtschule.
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