Blitzmarathon: Polizei zieht erste Bilanz

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Foto: Polizei

Seit 6 Uhr in den frühen Morgenstunden des heutigen Donnerstag "blitzt" es wieder im Kreis Mettmann. Die Polizei zieht eine erste Zwischenbilanz zum europaweiten Blitzmarathon.

Im gesamten Kreisgebiet kontrollierten die Beamten in den ersten sechs Stunden 2247 Fahrzeuge. Insgesamt stellten sie dabei 108 Geschwindigkeitsverstöße fest.

Ralf Schefzig, als Leiter des Verkehrsdienstes der Kreispolizeibehörde Mettmann, zieht eine erste positive Zwischenbilanz: "Die große Mehrzahl der Autofahrer war auch am heutigen Blitzmarathon verantwortungsbewusst unterwegs. Ich wäre sehr zufrieden, wenn die präventive Wirkung des Blitzmarathons möglichst lange anhalten würde."

In den meisten Fällen waren die Geschwindigkeitsüberschreitungen allerdings nur gering, so dass die Verstöße mit der Zahlung eines Verwarngeldes geahndet wurden.

Der schnellste Fahrer wurde am Morgen in Ratingen auf der Kalkumer Straße gemessen. In diesem Bereich gilt Tempo 50 km/h außerhalb geschlossener Ortschaften. Gemessen wurde ein Autofahrer mit einer Geschwindigkeit von 89 km/h. Abzüglich der Toleranzen bleibt eine vorwerfbare Geschwindigkeitsüberschreitung von 36 km/h. Diese Ordnungswidrigkeit wird mit einer Anzeige, einem Punkt und rund 120 Euro Bußgeld geahndet werden.

Auch ein 27-jähriger Fahrzeugführer eines Lkws wurde an dieser Messstelle mit einer Geschwindigkeitsüberschreitung angehalten und kontrolliert. Dabei stellten die Beamten fest, dass dieser sein Fahrzeug unter dem Einfluss von Betäubungsmittel führte und brachten ihn zur Entnahme einer Blutprobe auf die Wache nach Mettmann.
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