Impulse für die Nordstadt: Quartiersarchitekt unterstützt Hauseigentümer

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Velbert: Stadtteilbüro |

Fachmännische Unterstützung durch Architekt und Diplom-Ingenieur Waldemar Madeia und seine Mitarbeiterin Ulrike Pohlmann bekommen ab sofort interessierte Eigentümer von Immobilien mit leerstehenden Ladenlokalen in der Nordstadt. Ermöglicht wird das im Rahmen des Förderprogramms Stadtumbau Nordstadt.

Das Architektur- und Ingenieurbüro Madeia aus Heiligenhaus wurde von der Stadt Velbert beauftragt, um Eigentümern bei bautechnischen, immobilienwirtschaftlichen und fördertechnischen Fragen zu helfen. „Die Kosten für diese Erstberatung werden von der Stadt übernommen“, so Heike Möller, Leiterin der Abteilung „Generelle Planung und Stadterneuerung“ bei der Stadt Velbert.
Eigentümer von Immobilien mit leerstehenden Ladenlokalen in der Nordstadt bekommen im Rahmen des Förderprogramms Stadtumbau Nordstadt nun architektonische Unterstützung.
„Nach dem Fassadenprogramm, das für eine optische Verschönerung gesorgt hat, möchten wir mit dieser Förderung auch eine inhaltliche Verschönerung erreichen“, sagt Heike Möller. Ziel sei es, den Stadtteil weiter zu beleben.
„Wir möchten den Eigentümern aufzeigen, welches Potenzial in ihren Immobilien steckt“, so Madeia. Welche Nutzung bietet sich an? Ist vielleicht der Umbau in eine barrierefreie Wohnung eine gute Option? Und auch eine Zwischenlösung, die den Leerstand in attraktiver Form wieder in das Bewusstsein potenzieller Nutzer rückt, könnte eine sinnvolle Maßnahme sein.
„Die Kosten für diese umfangreiche Erstberatung durch unseren neuen Quartiersarchitekten werden übernommen“, verspricht Heike Möller. Ein Bäcker oder ein Nahversorger könnten das Angebot in dem Stadtteil erweitern, findet sie. Erst kürzlich konnte eine Pizzeria/Trattoria in einem ungenutzten Gewerbeobjekt eröffnet werden. „Früher war hier eine Tankstelle“, so die Mitarbeiterin der Stadt.
Bei seiner Arbeit ist der neue Quartiersarchitekt natürlich auf die Kooperation der Eigentümer angewiesen. „Viele Hauseigentümer haben Hemmungen, solch ein Projekt anzugehen, schließlich ist es gegebenenfalls mit hohen Kosten verbunden“, weiß Madeia. Es ginge aber nunmal auch darum, seine Immobilie zukunftsfähig zu machen.
„Die ersten Eigentümer wurden bereits von uns angeschrieben und auf das Angebot aufmerksam gemacht“, so Gabriele Sichelschmidt vom Stadtteilmanagement Nordstadt, die auf eine positive Resonanz hofft. Bis Ende 2014 würde das Programm zunächst laufen. Weitere Infos gibt es bei ihr sowie bei Jens Franken, ebenfalls vom Stadtteilmanagement Nordstadt, unter Tel. 02051/259794 oder per Mail an nordstadt@stadtbuero.com.
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