Kreis Mettmann: Frische Ausflugstipps für heiße Tage

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Die Wasserskianlage in Langenfeld verschafft Abkühlung. Foto: Kreis Mettmann
 
Romantische Idylle in Düssel. Foto: Kreis Mettmann

Wer bei heißen Temperaturen nach einer Abkühlung sucht, kann im neanderland sein blaues Wunder erleben: In der grünen Region zwischen Rheinland, Ruhrgebiet und dem Bergischen Land lädt eine Reihe von Seen zum Abtauchen ein, können Surfer, Segler und Freizeitkapitäne in See stechen und Mutige auf Wasserskiern ihr Stehvermögen testen. Zudem bieten romantische Wanderwege entlang idyllischer Flussläufe Entschleunigung direkt am Wasser.

Zu den bekanntesten Seen im neanderland gehört der Blaue See in Ratingen. Hier können sich Besucher in Naturholz-Booten mit Elektromotoren auf eine Erkundungstour begeben. An Sommernachmittagen gibt es Kulturgenuss unter freiem Himmel für Groß und Klein auf der am Ufer gelegenen Naturbühne. Der Unterbacher See in Erkrath und Hilden an der Stadtgrenze zu Düsseldorf lädt ebenfalls zum Baden, Segeln oder Surfen ein. Auf der Hafenterrasse im Norden und im Strandcafé mit schwimmender Seeterrasse am Strandbad Süd können Gäste „Seeluft“ schnuppern und sich erholen.

Besonderen Badespaß verspricht das Naturfreibad in Mettmann. Inmitten des Stadtwaldes, umringt von altem Baumbestand und dem Mettmanner Bach, wurde hier aus einem alten Freibad ein modernes, nach ökologischen Gesichtspunkten konzipiertes Bad ohne Chlor und Chemie geschaffen. Eine Übersicht über weitere Schwimmbäder in der Region finden Interessierte hier

Wasserski und Wakeboard fahren können Anfänger und Profis auf der Wasserskianlage Langenfeld. Auf der weltweit größten Wasserskianlage wurden bereits internationale Meisterschaften ausgetragen. Wer sich nicht selbst aufs Brett wagen will, kann an den Sandstränden entspannen und den Wasserski- und Wakeboard-Profis bei ihren Tricks zuschauen.

Bequem über das Wasser bringt das Piwipper Böötchen in Monheim am Rhein seine Passagiere vom neanderland auf die andere Rheinseite. Mit der traditionsreichen kleinen Rheinfähre setzten schon damals vor allem Pilger von Dormagen zur Marienkapelle in Monheim am Rhein über. Heute steht das Böötchen, das von April bis Oktober immer an Wochenenden und Feiertagen ablegt, besonders bei Spaziergängern, Radfahrern und Ausflüglern hoch im Kurs.

Auch die zahlreichen kleinen Bachläufe im neanderland bieten ein Wassererlebnis. So können Wanderer und Radfahrer etwa durch das Angertal bei Ratingen oder an der Düssel, einem rund 40 Kilometer langen Nebenfluss des Rheins, dem Bachlauf auf malerischen Wegen folgen und an romantischen Plätzchen am Wasser die Picknickdecke ausbreiten. Besonders idyllisch ist der Streckenabschnitt zwischen dem Neanderthal Museum und dem historischen Dorf Gruiten. Das nach dem Düsseldorfer Kirchenlieddichter und Pastor Joachim Neander benannte Tal, wo der Mettmanner Bach in die Düssel mündet, war einst eine enge Schlucht und in der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts ein beliebtes Motiv für die Maler der Düsseldorfer Schule. Durch den Kalksteinabbau verschwand zwar die Schlucht; das Neandertal ist heute aber noch immer ein beliebtes Naherholungsgebiet und durch den Fund der Überreste des Urzeitmenschen weltbekannt.
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