NeanderEnergie stärkt die Städte

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Jessica Heine wirbt mit ihrem Bauchladen für das "Heimatpaket" der NeanderEnergie, unterstützt durch Wülfraths Bürgermeisterin Dr. Claudia Panke, Aussichtsratsvorsitzenden Ralf Herre (zweiter von rechts) und Mitgeschäftsführer Arne Dorando. (Foto: Ulrich Bangert)

Kommunaler Stromversorger lockt mit dem Heimatpaket neue Kunden


Die NeanderEnergie möchte mit ihrem Heimatpaket die Verbraucher davon überzeugen, dass es sinnvoll ist, Strom und Gas vom lokalen Anbieter zu beziehen. „Der Markt ist dreckig geworden“, stellt Michael Scheidtmann fest. „Da wird man bequatscht, den Lieferanten zu wechseln und fünf Monate später steigt der Preis“, weiß der Geschäftsführer der Stadtwerke Heiligenhaus und der NeanderEnergie. „Wir wollen unsere Kunden nicht bequatschen und wir machen keine Telefon- oder Haustürgeschäfte“, bekräftigt Scheidtmann. „Wir stehen für faire und kontinuierliche Preise. Wir können nicht große Boni raushauen, aber wir wollen die Region stärken“, ergänzt Geschäftsführerkollege Gregor Jeken aus Erkrath.

Dazu hat die NeanderEnergie die zeitlich begrenzte Kampagne „Heimatpaket“ aufgelegt. Für Neukunden gibt es zu einem Bonus von 50 Euro eine Familienkarte für das Neanderthal Museum, einen Wanderführer Neanderland und eine Familienkarte für das Heljensbad. „Unser Strom ist ausschließlich Ökostrom, erzeugt aus Wasserkarft und anderen regenerativen Quellen. Wir sind zu 100 Prozent kommunal, wir sind den Städten und den Bürgern des Neanderlandes verpflichtet, hier wollen wir unser Geschäfte machen“, unterstreicht Gregor Jeken den Vorstoß der NeanderEnergie.

Das Unternehmen wurde 2012 von den Stadtwerken Erkrath, Heiligenhaus und Wülfrath gegründet und bietet Strom und Gas im gesamten Kreis Mettmann und den angrenzenden Großstädten an. Die Verbundenheit zur Region bringt die Geschäftsführung auch dadurch zum Ausdruck, dass für jeden Kunden, der in diesem Jahr neu hinzugewonnen wird, ein Euro für soziale Zwecke zur Verfügung gestellt wird. In 2016 geht diese Spende je zur Hälfte an das Umweltbildungszentrum in Heiligenhaus und dem Kinderhospiz in Wuppertal.

Der noch junge kommunale Energieversorger, der schwarze Zahlen schreibt, hat derzeit 7.200 Kunden. Ziel ist es, irgendwann die 10.000-Marke zu überschreiten. Neuer Vorsitzender des Aufsichtsrates nach dem turnusgemäßen Wechsel wurde das Heiligenhauser Ratsmitglied Ralf Herre. Er erwartet durch das "Heimatpaket" einen guten Zulauf. „Außerdem haben wir ein Gesicht“, betont er und verweist auf das Kundencenter am Rathausplatz.
Daneben ist in diesen Tagen noch ein Gesicht unterwegs: Jessica Heine wird mit ihrem Bauchladen an belebten Plätzen stehen und mit Papiertaschentüchern, Streichhölzern und Popcorn auf die Energie des Neanderlandes aufmerksam machen.
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