Täterinnen wurden gefasst

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  Zur schnellen Festnahme der Täter kam es nach einem Einbruch in Velbert. Doch nicht immer können solche Vorfälle so schnell aufgeklärt werden. Am Dienstag, in der Zeit von 11 bis 12.30 Uhr, kam es zu einem Einbruch in eine Wohnung eines Mehrfamilienhauses an der Marsstraße. Zunächst unbekannte Personen brachen mit Werkzeuggewalt die Wohnungstür auf, durchsuchten die Räume nach Wertgegenständen und entwendeten Schmuck.
Als die drei Täterinnen die Wohnung verließen, begegneten sie der Bewohnerin im Treppenhaus. Diese erkannte die Situation sofort und stellte sowohl den Einbruch als auch den Diebstahl ihres „Hab und Guts“ fest. Die Frau nahm unverzüglich die Verfolgung der Täterinnen auf. Die drei flüchtenden Frauen begaben sich zu einem parkenden Auto, mit dem sie flüchten wollten. Aufgrund eines Zeugenhinweises, in dem das Fahrzeug bereits als verdächtig eingestuft wurde, war die Velberter Polizei bereits vor Ort und stellte die Frauen.
Die bestohlene Velberterin erkannte die Wohnungseinbrecherinnen wieder. Nach kurzen Ermittlungen konnte zudem sowohl Tatbeute als auch mögliches Tatwerkzeug im näheren Umfeld sichergestellt werden. Die drei tatverdächtigen Frauen (28, 32 und 33 Jahre alt), die keinen festen Wohnsitz in Deutschland nachweisen konnten, wurden vorläufig festgenommen. Weitere Ermittlungen dauern an.

Nicht aufgeklärt werden konnte bisher der Einbruch, der sich am Mittwoch, in der Zeit zwischen 9.10 und 12.30 Uhr, ereignete. Unbekannte Einbrecher zerschlugen an der Wiemerstraße in Langenberg die Glasscheibe einer Terrassentür und drangen anschließend in die Räume der Wohnung ein. Angaben zu entwendeten Gegenständen liegen nicht vor. Hinweise nimmt die Polizei in Velbert unter Tel. 02051/9466110 entgegen.

Was weg ist, ist weg - präventiv handeln


Diebstahl und Einbruch sind für die meisten Menschen eine Schock auslösende Erfahrung. Gerade Einbrüche in die eigenen vier Wände führen bei den Opfern häufig zu einer erheblichen Beeinträchtigung des Sicherheitsgefühls. Wobei natürlich auch immer der materielle Verlust eine Rolle spielt. Langfinger finden heute vielfältige „Betätigungsfelder“ - ob im privaten oder im öffentlichen Raum. Nahezu überall können Bürger Opfer von Dieben werden, denn ihre Tricks sind einfallsreich und werden meist strategisch geschickt zur Anwendung gebracht. Die Polizei empfiehlt daher präventiv Vorsichtsmaßnahmen zu ergreifen.

Einbruchdiebstahl:
-Wenn Sie Ihr Haus verlassen, schließen Sie Ihre Haustür ab!
-Verschließen Sie auch immer Fenster, Balkon- und Terrassentüren. Denken Sie daran: Gekippte Fenster sind offene Fenster!
-Verstecken Sie Ihren Schlüssel niemals draußen. Einbrecher finden jedes Versteck!
-Wenn Sie Ihren Schlüssel verlieren, wechseln Sie den Schließzylinder aus!
-Achten Sie auf Fremde in Ihrer Wohnanlage oder auf dem Nachbargrundstück!
-Informieren Sie bei verdächtigen Beobachtungen sofort die Polizei!
-Geben Sie keine Hinweise auf Ihre Abwesenheit in sozialen Netzwerken oder auf Ihrem Anrufbeantworter!

Taschendiebstahl:
-Taschendiebe lassen sich am suchenden Blick erkennen, sie meiden den direkten Blickkontakt.
-Tragen Sie Geld, Schecks, Kreditkarten und Papiere immer in verschiedenen verschlossenen Innentaschen möglichst dicht am Körper.
-Tragen Sie Hand- und Umhängetaschen verschlossen auf der Körpervorderseite oder klemmen Sie sie sich unter den Arm.
-Benutzen Sie einen Brustbeutel, eine Gürtelinnentasche, einen Geldgürtel oder eine am Gürtel angekettete Geldbörse.
-Legen Sie Geldbörsen nicht oben in Einkaufstasche, -korb oder -wagen. Und hängen Sie Handtaschen nicht an Stuhllehnen.

Trickdiebstahl in Wohnungen:
-Lassen Sie keine Fremden in die Wohnung!
-Sehen Sie sich Besucher vor dem Öffnen durch den Türspion oder durch ein Fenster an und machen Sie von der Türsprechanlage Gebrauch.
-Legen Sie wenn möglich beim Öffnen der Tür zunächst den Sperrbügel oder die Sicherheitskette an.
-Ziehen Sie telefonisch einen Nachbarn hinzu, wenn Unbekannte vor der Tür stehen.
-Machen Sie bei hilfebedürftiger Lage von Fremden an der Tür das Angebot, selbst nach Hilfe zu telefonieren und halten Sie dabei die Tür gesperrt.
-Fordern Sie von Amtspersonen immer den Dienstausweis und prüfen Sie ihn sorgfältig.
-Rufen Sie beim geringsten Zweifel bei der Behörde an. Suchen Sie dazu die Telefonnummer selbst heraus.
-Lassen Sie Handwerker nur herein, wenn Sie sie selbst bestellt haben oder wenn sie von der Hausverwaltung angekündigt worden sind.
-Nehmen Sie nichts für Nachbarn ohne deren Auftrag entgegen.
-Pflegen Sie Kontakt zu Mitbewohnern und tauschen mit ihnen Telefonnummern aus.

Kfz-Einbrüche:
-Nutzen Sie eine abschließbare Garage oder stellen Sie Ihr Fahrzeug zumindest an gut beleuchteten und belebten Straßen ab.
-Achten Sie auf Personen oder Fahrzeuge mit auswärtigen Kennzeichen, die mehrmals durch die Straßen „streifen“, notieren Sie sich das Kennzeichen.
-Achten Sie auch auf Personen, die Ihr Fahrzeug fotografieren. Denn hochwertige Fahrzeuge werden oft auf Bestellung gestohlen.
-Ziehen Sie den Zündschlüssel immer ab.
-Lassen Sie das Lenkradschloss immer einrasten.
-Ist Ihr Fahrzeug mit einer Diebstahlwarnanlage ausgestattet, nehmen Sie diese auch in Betrieb.
-Schließen Sie Fenster, Türen, Kofferraum, Schiebedach, Tankdeckel/-klappe, auch wenn Sie sich nur kurz vom Fahrzeug entfernen.
-Achten Sie darauf, dass Ihr Fahrzeug das Verriegeln der Türen mit der Funkfernbedienung durch ein optisches Signal quittiert. Denn: Funkblocker können das Funksignal Ihrer Fernbedienung stören, so dass Ihr Fahrzeug dann nicht verschlossen ist.
-Verstecken Sie Ersatzschlüssel nicht am oder im Fahrzeug.
-Lassen Sie keine Schlüssel unbeaufsichtigt in Jackentaschen zurück.
-Wenn Ihnen ein Autoschlüssel entwendet wurde oder Sie ihn verloren haben, fahren Sie umgehend zu Ihrer Fachwerkstatt, um den Schlüssel sofort zu sperren.
-Immer bedenken: Autodiebe brechen auch in Häuser oder Wohnungen ein, um in Besitz des Fahrzeugschlüssels zu gelangen.
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