Update 2: Spendenaktion nach Imbiss-Brand

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Wulf Rebholz, stellvertrender Vorsitzender des DRK-Ortsvereins Velbert.

Die Spendenaktion des Stadtanzeigers Niederberg mit der DRK für die Opfer des Imbiss- bzw. Wohnhausbrandes nimmt weiter Formen an. An dieser Stelle ein herzliches Dankeschön an alle, die geholfen haben und ihre Hilfe angeboten haben! Das THW ist mit im Boot, und es gab erste Reaktionen auf unseren Aufruf zwecks einer Lagermöglichkeit von Sachspenden.

Allerdings sind dies bis jetzt nur relativ kleine Räumlichkeiten. Besser wäre eine Halle, in der dann alle Spenden zusammen gesammelt werden können. Wir hoffen, dass sich in den nächsten Tagen noch etwas ergibt. Noch werden zum Beispiel Möbel nicht gebraucht, da die drei Familien zurzeit in möblierten Wohnungen der Stadt untergebracht sind.
Wer einen Lagerhalle zur Verfügung stellen kann, meldet sich bitte bei der DRK-Bereitschaft unter 015904616120.
Die Familien werden von der Stadt und dem DRK versorgt, Kleidung stellt zum Beispiel die DRK-Kleiderkammer zur Verfügung. Wer Kleidung spenden möchte, kann dies direkt in der Kleiderkammer an der Nordstraße tun, nächste Öffung am Mittwoch, 8. November, ab 13 Uhr. Denken Sie angesichts des bevorstehenden Winters auch an Schals, Handschuhe usw.
Die Stadt spricht am Montag mit den Betroffenen. Bis Wohnungen für die Familien gefunden werden, wird sicher noch eine Weile dauern.
Wir haben die Familien ganz bewusst noch nicht persönlich befragt oder vor die Kamera gezerrt und in der Zeitung vorgestellt. Diese Menschen haben in dem Feuer alles verloren, sie sollten erst einmal durchatmen können - sofern das in dieser Situation überhaupt möglich ist.
Sobald sie wieder eigene Hausstände gründen können, werden sie die Hilfe brauchen, die in den letzten Tagen spontan von so vielen angeboten worden ist. "Das Wichtigste sind Betten, Tische und Stühle", sagt Wulf Rebholz, stellvertrender Vorsitzender des DRK-Ortsvereins Velbert. "Aber wir würden uns auch über Kühlschränke, Waschmaschinen etcetera freuen. Vielleicht kann da auch der örtliche Einzelhandel einspringen."
Es werden natürlich auch Sofas und Sessel gebraucht, Kommoden oder Schränke, Teppiche, Vorhänge, Regale, Bettdecken und -kissen, Kaffeemaschinen, Teekannen, Besteck, Geschirr, Gläser, Laken, Spielzeug, Lampen, Radio, Telefon und Werkzeug. Eine vollständige Liste wäre geradezu schwindelerregend lang.
Wir freuen uns über alles, was in den nächsten Wochen so zusammenkommt. Wir geben sofort Bescheid wenn klar ist, wo die Sachspenden abgegeben werden können. Bis dahin noch ein bisschen Geduld!

Hier die Links zu den früheren Beiträgen:
Spendenaktion
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