Wohnungseinbrüche verhindern

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Stephan Schmidt, Geschäftsführer des Fachverbandes Schloss- und Beschlag-industrie (FVSB) e.V., empfiehlt mit der richtigen Sicherheitstechnik Einbrüchen vorzubeugen. Bildhinweis: FVSB

Mit der richtigen Sicherheitstechnik in die dunkle Jahreszeit


Der Sommer neigt sich nun langsam dem Ende und ab September beginnt wieder der Herbst und somit auch die Hochsaison für Wohnungseinbrüche.

Gerade in der dunklen Jahreszeit erfolgen nämlich die häufigsten Einbrüche. Es ist also höchste Zeit, seine Wohnung mit der richtigen Sicherheitstechnik auszustatten. „Jeder kann etwas gegen Wohnungseinbruch tun. Mit der richtigen Sicherheitstechnik macht man es den Einbrechern nicht unnötig leicht“, so Stephan Schmidt, Geschäftsführer des Fachverbandes Schloss- und Beschlagindustrie (FVSB) e.V. Auch die Zahlen der bundesweiten Polizeilichen Kriminalstatistik (PKS) zeigen, dass der richtige Einbruchschutz immer wichtiger wird. Die Statistik belegt, dass die Zahl der Wohnungseinbrüche 2015 erneut gestiegen ist, dieses Mal sogar um rund zehn Prozent. Dabei handelt es sich um insgesamt über 167.000 Fälle. Der durch die Wohnungseinbrüche verursachte Schaden beläuft sich für das Jahr 2015 auf rund 441 Millionen Euro. Über 70.000 dieser Einbrüche wurden in der Tatzeit zwischen 6 und 21 Uhr ausgeübt. Dies sind elf Prozent mehr als im Vorjahr. Beliebt sind insbesondere Einbrüche in den frühen Abendstunden. Da vor allem die Dunkelheit für die Einbrecher einen guten Schutz vor eventuellen Zeugen bietet, sind die anstehenden Herbst- und Wintermonate mit der frühen Dämmerung ideal. FVSB Geschäftsführer Stephan Schmidt: „Die Anwohner arbeiten bei Einsetzen der Dämmerung im Herbst und Winter beispielsweise noch und sind daher nicht zuhause. Im Schutz der Dunkelheit haben die Einbrecher dann die besten Voraussetzungen.“

Gegen Einbruch vorbeugen


Am besten beugt man einem Einbruch mit einer Kombination aus richtigem Verhalten und entsprechender Sicherheitstechnik vor. Dies bestätigt auch die Kriminalstatistik. Denn die Zahlen erfolgloser Einbruchsversuche sind in den vergangenen Jahren stetig gestiegen. So sollten Fenster und Terrassentüren nicht gekippt sein, wenn man nicht zuhause ist. Zudem sollten Wohnungstüren immer abgeschlossen und nicht nur zugezogen werden. „Verfügt die Wohnung über entsprechende Sicherheitstechnik und nutzt man diese dann auch, hat man gute Chancen verschont zu bleiben. Denn meistens versuchen die Einbrecher nur wenigen Minuten in die Wohnungen zu kommen. Klappt es nicht auf Anhieb, ziehen sie weiter“, so Stephan Schmidt. Für den richtigen Einbruchschutz sollten einbruchhemmende Haus- und Wohnungstüren mit einem entsprechenden Schloss nicht fehlen. Hier kommen spezielle Schließzylinder, Schutzbeschläge und Schließbleche zum Einsatz. Für bereits vorhandene Türen ist ein Nachrüsten mit einbruchhemmenden Produkten wie selbstverriegelnde Mehrfachverriegelungen und Zusatzschlösser zu empfehlen. Zudem sollten Fenster sowie Balkon- und Terrassentüren mit einbruchhemmenden Fensterbeschlägen, wie den sogenannten Pilzkopfzapfen-Beschlägen, versehen sein. Dies verhindert ein einfaches Öffnen durch beispielsweise einen Schraubendreher. Außerdem sind ein abschließbarer Fenstergriff und eine entsprechende Verglasung zu empfehlen. „Bei ungesicherten Fenstertüren zum Beispiel haben Einbrecher ein leichtes Spiel. Mit einfachsten Werkzeugen kann eine solche Balkontüre in Sekunden aufgehebelt werden“, erklärt Stephan Schmidt.
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