0:3 nach zwölf Minuten: SSVg gegen RWE überfordert

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Velbert: Christopeit Arena | Zum Abschluss des Fußballjahrs ist man in Velbert trotz einer 2:4-Niederlage gegen starke Essener zufrieden, denn das Team von Trainer Lars Leese ist im Soll und überwintert auf dem 14. Tabellenplatz.
Die Gäste aus Essen mit Trainer Waldemar Wrobel erwischten einen fulminanten Blitzstart in der Christopeit-Sport-Arena. Viele der rund 1.789 Zuschauer hatten nicht einmal Platz genommen, da stand es schon nach drei Minuten 1:0 für RWE durch Kevin Pires-Rodrigues.
Noch geschockt vom schnellen Rückstand, geriet die SSVg-Defensive früh unter Druck und fand einfach nicht ins Spiel. Vier Minuten später entschied der Unparteiische Thomas Altgeld aus Witten auf Elfmeter. Ein umstrittener Strafstoß aus Sicht von Lars Leese. „Im ersten Moment sah es für mich nicht wie ein Elfmeter aus“, so der Trainer, ließ sich aber nicht auf eine mögliche Diskussion ein. Den Strafstoß verwandelte Benedikt Koep sicher.  

„Die ersten elf Minuten waren ein Albtraum“

Weitere vier Minuten später war es Kerim Avci, der sich nach einem Pass von der Abwehr gut lösen und den völlig verunsicherten Keeper Manuel Lenz mit einem schönen Schuss überlistete. „Die ersten elf Minuten waren ein Albtraum“, so Leese. „Wir hatten keinen Zugriff.“
Nach dem frühen Schock war die SSVg Velbert in der Offensive einfach zu ideenlos und zu schach. Die Essener konnten jetzt mit ihrer Ausbeute von drei Toren entspannter die Partie fortsetzen und schraubten im Laufe des Spiels den Einsatz runter.
Nach dem Seitenwechsel kamen die Gastgeber besser zurecht. Markus Kaya verwandelte einen Foulelfmeter in der 55. Spielminute und das Team zeigte fortan gute Leistungen, auch wenn es plötzlich anfing, wie aus Eimern zu gießen. Zwar drängte Velbert auf den Anschluss-Treffer, doch die endgültige Entscheidung, erneut durch Kerim Avci nach 69 Minuten mit einer schönen Freistoß-Variante, ließ jede Velberter Hoffnung zunichte machen. Das 2:4 von Jeffrey Tumanan einige Minuten später war nur noch Ergebniskosmetik.
Die letzte Aktion im Spiel gehörte wieder den Essener Gästen. Der eingewechselte Ellmann traf aber nur den Pfosten.
„Wir hatten zwei Möglichkeiten: Entweder du lässt dich abschlachten, oder zeigst Reaktionen“, so Leese. Sein Team habe versäumt, nach dem 1:3 nachzustechen.
Rot-Weiss-Trainer Waldemar Wrobel war besonders mit dem Blitzstart seiner Mannschaft zufrieden. „Wir sind gut ins Spiel gekommen. In der ersten Halbzeit hat Velbert keine Torgefahr ausgestrahlt. Aus meiner Sicht war das ein verdienter Sieg von uns.“
Nun geht es in die Winterpause. Am 3. Januar ist Trainings-Auftakt zur
Rückrunde. Anfang Februar empfängt die SSVg Velbert Rot-Weiss Oberhausen daheim in der Christopeit-Sport-Arena.
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