Ab jetzt geht es gegen die Profis: Die SSVg hat sich den Klassenerhalt in der Regionalliga als Ziel gesetzt

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Selbstbewusst und orientiert an den Tatsachen geht der Regionalliga-Aufsteiger SSVg 02 Velbert in die neue Saison.

Unser Ziel ist der sichere Klassenerhalt, mehr ist nicht drin“, so die realistische Einschätzung des ersten Vorsitzenden Oliver Kuhn.
„Wir sind Feierabendspieler, die Jungs gehen acht Stunden arbeiten und dann zum Training. In den Spielen müssen sie sich gegen Vollprofis von Rot-Weiss Essen, Alemannia Aachen, Rot-Weiß Oberhausen oder Victoria Köln behaupten. Während die bis zu neunmal in der Woche trainieren, kommen unsere Spieler nur auf fünf Trainingseinheiten.“
Vereinschef Kuhn ist dennoch zuversichtlich, dass die Erwartungen erfüllt werden: „Mit Zusammenhalt, der Aufstiegseuphorie, dem sehr guten Trainer und einer guten Mannschaft ist das zu schaffen.“
Eben dieser Trainer motiviert seine Spieler, mutig und offensiv auch gegen die „Großen“ der Liga anzutreten: „Da müssen wir punkten, wir müssen nach vorne spielen“, so die Devise von Trainer André Pawlak. Er verspricht attraktiven, dynamischen Fußball. Das kann die Mannschaft, das hat sie in der vergangenen Saison gezeigt, als sie beachtliche 100 Tore geschossen hat.
Mit den beiden „Eigengewächsen“ Noah Abdel Hamid (Abwehr) und Lucas Waßmann (Angriff) wird die erste Mannschaft verstärkt. Ferner unterstützt Diego Rodriguez-Diaz vom SV Meppen den Angriff, die Verteidigung wird durch Tim Winking (1. FC Bocholt) und Alex Fagasinski (FC Schalke 04 U 23) aufgefrischt, neu im Mittelfeld ist Berkant Canbulut (Rot-Weiß Ahlen), das Torwart-Trio wird durch Björn Kreil vom FC Remscheid ergänzt.
Jens Klein hofft, dass mehr Zuschauer kommen und die Mannschaft unterstützen: „Das ist eine Super-Liga“, stellt der Team-Manager fest und lobt die Bedingungen des Trainungsbetriebs, der im EMKA-Sportzentrum stattfindet. Die Meisterschaftsspiele werden nach wie vor in der Christopeit-Sportarena ausgetragen. Der Rasen dort wurde nachgesät und konnte sich in den vergangenen Wochen erholen. „Der sieht jetzt toll aus“, findet Klein.
Noch steht nicht fest, ob dieses satte Grün am 1. oder 2. August von den Stollen der Fußballschuhe bearbeitet wird. „Wir würden lieber am Sonntag spielen, aber die Entscheidung unseres Gegners steht noch nicht fest“, so Oliver Kuhn. Zum ersten Spieltag erwartet Liga-Neuling SSVg Velbert die U21-Mannschaft des 1. FC Köln. Das erste Auswärtsspiel bestreiten die „Blauen“ beim SV Rödinghausen. SSVg-Boss Kuhn hat Respekt vor dem Aufstiegskonkurrenten aus der 10.000-Einwohner Gemeinde am äußersten Zipfel von Ostwestfalen: „Die sind finanziell sehr gut aufgestellt.“
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