Auf die Plätze, fertig, los!

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  Vor allem Schnelligkeit spielt bei den sportlichen Erfolgen der Langenbergerin Nicole vom Hove eine große Rolle. Nicht nur, weil sie Sprints über 60 Meter und 200 Meter läuft, sondern auch, weil sie sich nach nur zwei Jahren Training bereits für die Deutsche Seniorenhallenmeisterschaft qualifizieren konnte.

„Sobald man über 35 Jahre alt ist, zählt man in der Leichtathletik zu den Senioren“, so die 46-jährige Berufsschullehrerin. „Durch meine Tochter, die ebenfalls Leichathletik macht, bin ich vor zwei Jahren der Velberter Sportgemeinschaft (VSG) beigetreten und habe den Spaß am Sprint entdeckt.“ Zwar habe sie auch schon in ihrer Jugendzeit geturnt und sich immer mit Joggen und Skifahren fit gehalten, nun aber sei der Ehrgeiz größer. So ist sie auch nicht nur aktive Sportlerin, sondern trainiert bei ihrem Sportverein auch den Nachwuchs und hat speziell dafür eine Übungsleiter-Breitensportlizenz erworben.

Bei den Offenen Seniorenhallenmeisterschaften in Düsseldorf ging Nicole vom Hove kürzlich dann für die VSG in der Altersklasse W45 über die Strecken 60 Meter und 200 Meter an den Start. „In beiden Disziplinen lieferte sie überzeugende Leistungen ab: Nicht nur, dass sie beide Läufe gegen jeweils zehn Konkurrentinnen aus ganz NRW gewinnen konnte, mit 8,93 Sekunden bei der Kurzstrecke und 28,86 bei der 200-Meter-Strecke gelangen ihr auch gleich zwei neue persönliche Bestzeiten“, freut sich ihr Trainer Stefan Lange. „Mit diesen Zeiten qualifizierte ich mich dann auch für die Deutschen Seniorenhallenmeisterschaften“, freut sich die Langenbergerin, die sich nun gezielt auf diesen Wettkampf am 28. Februar in Erfurt vorbereitet.

Im Vergleich zu früher würde sich heute ihre Muskulatur schneller verspannen, eine gute Vorbereitung sei daher sehr wichtig. Gerade gleichaltrige Freunde und Verwandte seien sehr beeindruckt von ihrem Ehrgeiz, für sie selbst käme solch eine Disziplin eher nicht in Frage. „Mein Ziel ist es, unter die ersten Acht zu kommen“, verrät sie. Das würde nämlich eine Teilnahme am Finallauf bedeuten.
„Neben einem kleinen Teddy, der als Glücksbringer an meiner Trainingstasche hängt, habe ich auch ein Ritual vor jedem Wettkampf“, sagt vom Hove. So gibt es am Vorabend immer Spinat mit Kartoffeln und Rührei zum Abendbrot. Das enthalte schließlich viel Magnesium, gegen die Nervosität kurz vor dem Lauf helfe es aber natürlich nicht.

Die Freude auf die Deutschen Seniorenhallermeisterschaften steige nun bereits. „Ich bin aber auch froh, wenn wieder die Hauptsaison beginnt und draußen trainiert werden kann“, sagt die Langenbergerin. Auch dann möchte sie bei Wettkämpfen an den Start gehen und hoffentlich im Eiltempo wieder Medaillen sowie Urkunden erlaufen.

Übrigens: Die Leichtathletik-Abteilung der Velberter Sportgemeinschaft sucht noch Verstärkung. „Jetzt, wo wir auf dem neuen Sportplatz am Sportzentrum trainieren können, sind die Bedingungen auch viel besser“, so vom Hove. Kinder und Jugendliche können dienstags und freitags beim Training ab 18 Uhr vorbeischauen. Info dazu erteilt Ursula Stiefeling unter Tel. 02056/60439.
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